EA Sports FC 27 startet schwach – Kritik an Technik
EA Sports FC 27 sorgt zum Start für gemischte Reaktionen: Kritik gibt es vor allem an Technik, Performance und Gameplay.

Der Early Access von EA Sports FC 27 läuft bereits seit einigen Tagen, der offizielle Verkaufsstart folgt am 25. September. Die «PC Games» berichtet, dass die ersten Steam-Rezensionen zum Fussballspiel verhalten ausfallen.
Nur 59 Prozent von mehr als 1500 Nutzerbewertungen fallen demnach positiv aus, das Spiel steht damit auf «Ausgeglichen». Besonders Technik, Performance und das allgemeine Gameplay stehen im Zentrum der Kritik.
Viele der negativen Bewertungen stammen von Käufern der teureren Ultimate Edition. Diese Spieler konnten bereits eine Woche früher zugreifen und kritisieren vor allem Abstürze, Verzögerungen und Performance-Probleme auf dem PC.
Weniger künstliche Intelligenz in der Defensive
Auch die «Bild» hat EA Sports FC 27 bereits getestet und beschreibt ein vertrautes, aber verändertes Spielgefühl. Die künstliche Intelligenz greife in der Defensive spürbar weniger ein als in den Vorjahren.
Verteidiger würden Bälle nicht mehr automatisch abfangen, Spieler müssten selbst richtig positionieren und reagieren. Das führe anfangs häufig zu Frust, weil die Reaktionszeit oft zu knapp ausfalle.
Auch offensiv verlangt das Spiel mehr Präzision, etwa bei Steilpässen und Ecken. Die «Bild» beschreibt das Spielgefühl insgesamt als langsamer, dafür aber stärker skillbasiert.
Häufige Verletzungen im Karrieremodus bei FC 27
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft laut der «Bild» die Häufigkeit von Verletzungen im Karrieremodus. Der eigene Spieler habe sich bereits im ersten Pflichtspiel verletzt, kurz darauf seien mehrere Stürmer während eines Turniers ausgefallen.
Zusätzlich hat EA die Vertragsverhandlungen im Manager-Modus überarbeitet, sie fallen nun intensiver aus. Ob sich dadurch langfristig etwas am Spielverlauf ändert, müsse sich erst noch zeigen.
Trotz der Kritikpunkte bleibt EA Sports FC 27 für die «Bild» weiterhin ein Referenzprodukt unter den Fussballsimulationen. Das Spiel verlangt den Spielenden insgesamt mehr eigenes Timing und mehr eigene Steuerung ab.
Squad Battles bleiben zentraler Bestandteil von Ultimate Team
Neben der Kritik an Technik und Spielgefühl gehören die Squad Battles weiterhin fest zu Ultimate Team. Die «Giga» erklärt, dass Spieler darin mit dem eigenen Team gegen computergesteuerte Mannschaften antreten.
Der Schwierigkeitsgrad lässt sich vor jedem Spiel frei wählen, je höher er ausfällt, desto mehr Punkte gibt es. Pro Woche sind bis zu 14 gewertete Partien möglich, die über den finalen Rang entscheiden.

Die Belohnungen reichen von einzelnen Spielerkarten bis zu mehreren tausend Münzen. In der höchsten Kategorie Top 100 sind es bis zu 26'000 Münzen.
















