Die Baslerin Sophie Wiesmann und die Zürcherin Ophélie Rivière haben am Wissenschaftswettbewerb «European Union Contest for Young Scientists» jeweils den zweiten Platz erreicht. Das teilte die Stiftung Schweizer Jugend forscht am Dienstag mit.
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Eine Nahaufnahme zeigt ein Mikroskop. - Pixabay

Die Baslerin Sophie Wiesmann und die Zürcherin Ophélie Rivière haben am Wissenschaftswettbewerb «European Union Contest for Young Scientists» jeweils den zweiten Platz erreicht. Das teilte die Stiftung Schweizer Jugend forscht am Dienstag mit.

Die 19-jährige Sophie Wiesman überzeugte die Jury im Fachbereich Biologie mit ihrer Arbeit über Blüten toxischer Cyanobakterien, die im Zuge der Klimaerwärmung immer häufiger auftreten. In Experimenten fand die Jungforscherin aus Bottmingen BL heraus, dass die Giftstoffe der Cyanobakterien das Wachstum der Grünalgenart namens Scenedesmus acuminatus hemmen.

Die ebenfalls 19-jährige Ophélie Rivière untersuchte in physikalischen Experimenten das Auf-und Absinken von Luftblasen in Öl und Wasser. Dabei hat die Jungphysikerin aus Binz ZH eine neue mathematische Gleichung ermittelt, um die Bewegung der Bläschen zu berechnen.

Die beiden Silbermedaillengewinnerinnen erhielten ein Preisgeld von jeweils 5000 Euro.

Ebenfalls freuen durfte sich der Aargauer André Mudry, der einen Sonderpreis erhielt. Er beschäftigte sich auf mathematische Weise mit der Optimierung von Massentests in Pandemie-Zeiten.

Am Wettbewerb teil nahmen Jungforschende aus 35 Ländern, die einer Jury insgesamt 114 Projekte aus zehn wissenschaftlichen Kategorien präsentierten.

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