Bern spricht 1,32-Millionen-Kredit für Ausserholligen-Teilprojekt
Der Berner Gemeinderat hat für die Offenlegung und ökologische Aufwertung des Stadtbachs entlang der Murtenstrasse die fünfte Kredittranche von 1,32 Millionen Franken freigegeben. Das Projekt ist Teil der 2024 genehmigten Infrastrukturvorhaben im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Ausserholligen.

Für 16 der 17 Teilprojekte hat der Gemeinderat laut Mitteilung bereits Kredite gesprochen. Der Stadtbach soll auf einer Strecke von knapp 70 Metern offengelegt und naturnah gestaltet werden, um neuen Lebensraum für Fauna und Flora zu schaffen. Zudem sei eine neue Wartehalle bei der Bushaltestelle «Untermattweg» vorgesehen.
Noch ausstehend ist der Kreditantrag zur Sanierung und Weiterentwicklung der Familiengartenanlage beim Ladenwandweg, über den abschliessend der Stadtrat entscheiden wird.
Im Gebiet Ausserholligen sind in den kommenden Jahren über 40 öffentliche und private Bauvorhaben geplant, in die rund drei Milliarden Franken investiert werden sollen. Die Stadt Bern koordiniere laut Gemeinderat die Arbeiten und stelle die nötige Infrastruktur bereit – von Verkehrswegen über Grün- und Freiflächen bis zur Entwässerung.
Der Gemeinderat hat zudem beim Stadtrat die Bewilligung für den Einsatz von Videokameras in städtischen Velostationen beantragt. Ziel sei es, die Anlagen sicherer und sauberer zu machen sowie Diebstähle und Vandalismus zu verhindern oder aufzuklären.
Die Prüfung durch die Fachstelle Datenschutz und die Kantonspolizei habe ergeben, dass die Aufzeichnung verhältnismässig und datenschutzkonform sei. Bis zum Entscheid des Stadtrats blieben die Kameras in mehreren Stationen vorerst deaktiviert. Für Installation, Wartung bis 2030 und eine Wirksamkeitsanalyse sprach der Gemeinderat Kredite von insgesamt 236'000 Franken.






