Spermienqualität bei Schweizer Rekruten bleibt stabil
Gute Nachrichten für junge Schweizer: Entgegen dem globalen Trend ist die Spermienqualität bei ihnen stabil. Zu früh freuen sollte man sich jedoch nicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Weltweit nimmt die Spermienqualität bei jungen Männern derzeit ab.
- Nicht so bei den Schweizer Rekruten, sie erzielen ein stabiles Ergebnis.
- Wichtige Messwerte sind über die Jahre konstant geblieben.
Während die globale Spermienqualität abnimmt, erzielen Schweizer Rekruten ein erfreuliches Ergebnis.
Eine neue Studie zeigt, dass ihre Werte seit dem Zeitraum 2005 bis 2017 nicht weiter gesunken sind. Die Forschenden warnen jedoch vor verfrühter Euphorie.
Die Studie vergleicht die Daten von 194 Armeerekruten aus dem Jahr 2021 mit Daten von 2523 jungen Männern. Diese wurden zwischen 2005 und 2017 untersucht.
Die Studie wurde von der Universität und dem Universitätsspital Zürich erarbeitet und im Fachjournal «New Microbes and New Infections» publiziert.
Wichtige Messwerte bleiben konstant
Wichtige Messwerte wie das Samenvolumen, die Gesamtspermienzahl, die Konzentration und die Beweglichkeit der Spermien blieben über die Jahre relativ konstant.
Im Jahr 2021 wiesen 41 Prozent der Männer mindestens einen Spermienwert unterhalb der Norm der Weltgesundheitsorganisation auf. In der früheren Untersuchungsgruppe waren es noch 62 Prozent.
Dieser scheinbar positive Trend könnte laut den Forschenden aber auch mit einer Verzerrung durch die Teilnehmerauswahl erklärt werden.













