Schweiz leidet trotz Regen weiter unter Trockenheit

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Bern,

Der jüngste Regen hat kaum geholfen: Die Schweiz leidet weiter unter Trockenheit. Die Pegelstände vieler Flüsse und Seen sind auf einem rekordtiefen Niveau.

Bodensee
Trotz kürzlicher Regenfälle leidet die Schweiz unter Trockenheit. Im Bild: Das Bodenseeufer Anfang Juni 2026. - keystone

Nur «ein Tropfen auf den heissen Stein». So bezeichnet Hydrologin Manuela Brunner vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF die Regenfälle aus jüngster Vergangenheit.

In einer Mitteilung des Instituts vom Freitag erklärte sie, dass die Schweiz weiterhin unter Trockenheit leidet. Die Pegelstände vieler Flüsse und Seen im Mittelland seien auf einem rekordtiefen Niveau.

In den Alpenflüssen ist die Lage leicht besser, aber auch dort liegen die Pegel unter dem langfristigen Mittel.

Die Hauptursachen für die anhaltende Trockenheit sind laut der Expertin die extrem trockenen Monate April und Mai sowie eine sehr dünne Schneedecke in den Alpen.

Zu dieser Jahreszeit normalerweise eher Hochwasser

Normalerweise befinde sich die Schweiz zu dieser Jahreszeit in der Hochwasserphase, in der viel Niederschlag falle und die Schneeschmelze ihren Höhepunkt erreiche. In diesem Jahr sei das anders.

Im Dischmatal bei Davos beispielsweise liege aktuell nur maximal halb so viel Schnee wie im langjährigen Mittel üblich.

Trockenheit verstärkt sich weiterhin

Einer Prognose des Bundes zufolge wird sich die Trockenheit in der kommenden Woche weiter verstärken. Die Wasserstände der Gewässer dürften tendenziell sinken und die Niedrigwassersituation sich insbesondere im Mittelland verschärfen, wie aus dem neuesten Trockenheitsbulletin hervorgeht.

Auch das Bodenfeuchtedefizit werde im Jura und im Mittelland zunehmen. Regional seien bereits jetzt leicht bis extrem niedrige Grundwasserstände zu beobachten.

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Kommentare

User #6190 (nicht angemeldet)

Wir müssten endlich mal erklaren, WARUM das so ist, denn dann können wir auch was dagegen machen! Das Problem ist die Entnahme des Grundwassers. Wir entnehmen zu viel davon, in Verhältnis zu dem, was wieder reingeht.

User #4534 (nicht angemeldet)

So ein Quatsch.

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