KI-Modell der Uni Bern kann Planetensysteme vorhersagen

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Bern,

Forschende der Universität Bern haben ein neues KI-Modell zur Vorhersage von Planetensystemen und bisher unbekannten Planeten entwickelt.

Universität Bern
Die Universität Bern durfte trotz vorherigen Zusagen das «Space Eye» nie benutzen. - universität bern

Forschende der Universität Bern haben ein KI-Modell entwickelt, das die Architektur von Planetensystemen vorhersagen kann. Daraus kann das Modell auf noch nicht entdeckte Planeten schliessen, wie die Universität am Dienstag mitteilte.

Das KI-Modell kann die Entstehung von Planetensystemen gemäss Mitteilung in Sekundenschnelle berechnen. Es sei damit eine Million Mal schneller als herkömmliche Methoden. Die entsprechende Studie wurde in der Zeitschrift «Astronomy and Astrophysics» veröffentlicht.

Das neue Modell kann etwa dazu verwendet werden, um das Vorhandensein und die Eigenschaften von noch zu entdeckenden zusätzlichen Planeten in bereits bekannten extrasolaren Planetensystemen vorherzusagen.

Forschende nutzen KI-Modelle zur Simulation von Planetensequenzen

Für die Erstellung ihres Modells benutzten die Forschenden des Center for Space and Habitability und des Physikalischen Instituts der Universität Bern die KI-Methoden von Large Language Models (LLM).

Sie verwendeten die sogenannte «Transformer-Architektur», um ein generatives Modell zu erstellen, das Sequenzen von Planeten erzeugen kann, welche dieselben Sterne umkreisen.

Die Forschenden trainierten ihr KI-Modell mit Zehntausenden von numerischen Simulationen der Entstehung von Planetensystemen, wie es weiter hiess.

In einem Experiment zeigten sie auf, dass in einem realen Drei-Planeten-System die Eigenschaften des zweiten und dritten Planeten aus den Eigenschaften des innersten Planeten des Systems abgeleitet werden können.

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