Kein Homosexuellen Gen: Viel mehr Faktoren sind entscheidend

Eine Forschung zeigt, dass nicht nur ein Gen die Homosexualität beeinflusst. Bei der Sexualität spielen viel mehr Faktoren eine Rolle.

Gen
Eingehüllt in eine Regenbogenflagge, steht ein homosexuelles Paar vor dem Brandenburger Tor in Berlin. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Studie zeigt, dass nicht nur Gene Einfluss auf die Homosexualität nehmen.
  • Auch soziale Einflüsse und Hormone im Mutterleib sind entscheidend.

Forscher aus Massachusetts zeigten in einer Langzeitstudie, dass nicht nur ein Gen die Homosexualität steuert. Verschiedene Faktoren nehmen demnach Einfluss, Gene machen etwa acht bis 25 Prozent aus. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift «Science» veröffentlicht.

Hinzu kommen demnach Einflüsse wie Hormone im Mutterleib sowie soziale Einflüsse. Bei der Untersuchung wurden knapp 500'000 Personen befragt.

«Homosexualität ist eine natürliche und normale Variation der Spezies. Unsere Ergebnisse stützen unter anderem die These, dass wir keine Konversionstherapien entwickeln sollten.» Das sagte der Genetiker Benjamin Neale zu den Untersuchungen.

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