Der Blutmond war in Europa kaum sichtbar

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    Bern,

    In der Schweiz und allgemein in Europa konnte der Blutmond am Montagmorgen kaum gesehen werden.

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    Die Mondfinsternis von Argentinien aus fotografiert - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Montagmorgen kam es zu einer totalen Mondfinsternis.
    • In der Schweiz war der Blutmond aber kaum zu sehen.
    • Den nächsten Blutmond wird es erst 2025 wieder geben.

    Der Blutmond ist am Montagmorgen in Europa nur schwer zu beobachten gewesen. Der Himmel war zum Zeitpunkt des Spektakels bereits recht hell, und der Mond stand kaum über dem Horizont. Zudem versperrten Wolken teilweise die Sicht. Bei einer Mondfinsternis taucht der Vollmond vollständig in den Kernschatten der Erde ein.

    Gegen 04.30 Uhr trat der Mond in den Schatten der Erde ein. Eine Stunde später begann die totale Finsternis.

    Der Blutmond war aber in der Schweiz, wie auch in ganz Europa kaum zu sehen. Gleichzeitig hellte die Morgendämmerung den Himmel immer mehr auf. Besser verfolgen konnten Mondfans die Finsternis in den USA und in Südamerika.

    Nächster Blutmond kommt 2025

    Die nächste totale Finsternis am 14. März 2025 wird ähnlich wie am Montag kaum zu sehen sein, weil der Mond während der partiellen Phase morgens untergeht. Erst am 7. September 2025 werden sich dann beste Bedingungen zur Beobachtung einer totalen Mondfinsternis am Abendhimmel bieten.

    Zuvor gibt es am 28. Oktober 2023 abends eine teilweise Mondfinsternis, die in ihrem gesamten Verlauf beobachtet werden kann, ebenso am Morgen des 18. Septembers 2024.

    Mondfinsternis
    Der Blutmond war 2019 sehr gut zu sehen in der Schweiz. - keystone

    Eine Mondfinsternis kann nur bei Vollmond eintreten, wenn der Mond genau gegenüber der Sonne steht. Mond, Erde und Sonne liegen dann auf einer Linie. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum.

    Wenn der Mond durch diesen Schatten läuft, ist eine Mondfinsternis zu sehen. Pro Jahr gibt es zwölf bis 13 Vollmonde, bei dreien davon taucht er durchschnittlich in den Kernschatten der Erde ein.

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