Bund lanciert sechs neue nationale Forschungsschwerpunkte

Keystone-SDA
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Bern,

Von Krebs bei Kindern bis zur Entstehung des Lebens: Der Bund hat die Lancierung von sechs neuen Nationalen Forschungsschwerpunkten (NFS) beschlossen. Sie werden von 2026 bis 2029 mit 98,7 Millionen Franken unterstützt.

ETH Zürich
Die ETH Zürich (Bild) und die Universität Lausanne untersuchen, wie das Leben auf der Erde entstanden ist und ob es Leben im Universum gibt. - keystone

Die sechs neuen Forschungsschwerpunkte seien vom Bund zusammen mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) aus über 75 eingereichten Vorschlägen ausgewählt worden, teilte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Freitag mit. Die beteiligten Hochschulen und Forschungsinstitute steuern dem Bund zufolge zusätzliche Mittel mindestens im Umfang der Bundesmittel bei.

«CHILDREN & CANCER»: Das Projekt an den Universitäten Zürich und Lausanne hat zum Ziel, die Behandlung krebskranker Kinder zu optimieren. Es wird mit 16,99 Millionen Franken gefördert.

«GENESIS»: Die ETH Zürich und die Universität Lausanne untersuchen, wie das Leben auf der Erde entstanden ist und ob es Leben im Universum gibt. Der Bund unterstützt dies mit 16,99 Millionen Franken.

«CLIM+»: An der ETH Zürich und der Universität Bern wird zu Klimaextremen geforscht. Das Projekt soll unter anderem Lösungen für die Anpassung des Menschen an den Klimawandel entwickeln und erhält 16,88 Millionen Franken.

«MUONIVERSE»: Am Paul Scherrer Institut und der Universität Zürich wird Grundlagen- und angewandte Forschung zu den Elementarteilchen Myonen betrieben. Das Projekt wird mit 14,26 Millionen Franken unterstützt.

«PRECISION»: An der ETH Zürich und der Universität Basel fokussiert die Forschung auf Präzisionsmessungen der physikalischen Grössen Zeit und Frequenz. Dafür sind 16,97 Millionen Franken vorgesehen.

«SEPARATIONS»: Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) entwickelt neue Trenntechnologien in der Chemie und will den Technologietransfer in die Industrie optimieren. Das Projekt erhält 16,59 Millionen Franken.

Unter den bewilligten Programmen befindet sich kein Projekt aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, wie das WBF betonte. Deshalb sei entschieden worden, Mittel für ein weiteres Programm zurückzustellen. Die Nationalen Forschungsschwerpunkte werden vom Bund seit 2001 zur Förderung von Forschung von strategischer Bedeutung eingesetzt.

Kommentare

User #5834 (nicht angemeldet)

Den Klimaquatsch könnte ihr streichen. "Wir zählen die Geschlechter im Regenwald" kam nicht durch?

User #9624 (nicht angemeldet)

Ein Forschungsschwerpunkt wurde vergessen! Was sind die Auswirkungen für Einheimische, wenn sie sich durch Minderheiten unterdrückt und fremd im eigenen Land fühlen.

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