Eine Astrazeneca-Lieferung mit Corona-Impfstoff ist am Südpol eingetroffen. Die Impfdosen legten dabei einen Weg von 16'000 Kilometer zurück.
Transport des AstraZeneca-Impfstoffs auf die Station Rothera
Transport des AstraZeneca-Impfstoffs auf die Station Rothera - BRITISH ANTARCTIC SURVEY/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Lieferung von Astrazeneca ist am Südpol eingetroffen.
  • Die Impfdosen gegen das Coronavirus legten dabei 16'000 Kilometer zurück.
  • Dieser wird 23 Forschenden auf der Station Rothera verabreicht.

Nach einem Transport über 16'000 Kilometer und vier Kontinente ist eine Lieferung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca in der Antarktis angekommen. Dort befindet sich die britischen Forschungsstation Rothera.

Wie das britische Aussenministerium am Donnerstag mitteilte, gelang der Transport auf die Adelaide-Insel. Sie erreichte die Station vor der Küste der Antarktis in weniger als 92 Stunden.

Von England über Senegal in die Antarktis

In der Forschungsstation Rothera halten sich im Winter 23 Menschen auf. Darunter finden sich Biologen, Meteorologen, Ingenieure, ein Taucher, ein Arzt und ein Koch. Im Sommer leben und arbeiten dort bis zu einhundert Menschen.

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Drei vorbereitete Spritzen mit dem Corona-Impfstoff AstraZeneca liegen in einer Hausarztpraxis. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Die Impfstoff-Lieferung wurde mit einem Militärflugzeug von Grossbritannien über Senegal und die Falkland-Inseln in die Antarktis gebracht. «Wir haben den Impfstoff wirklich bis ans Ende der Welt gebracht», sagte Fergus Drake von der Entwicklungsorganisation Crown Agents.

Sie unterstützt die Regierung in London dabei, alle bewohnten britischen Überseegebiete mit Impfstoff zu versorgen. Neben der Forschungsstation gehören auch die Pitcairn-Inseln im Pazifik und die Inselgruppe Tristan da Cunha im Südatlantik dazu.

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