Zwei weitere Lawinentote in Frankreich
In Frankreich sind erneut tödliche Lawinen abgegangen. Am Montag kamen zwei Skifahrer bei Unglücken in den Alpen ums Leben.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei tödliche Lawinenunglücke ereigneten sich am Montag in den französischen Alpen.
- Die Opfer waren abseits der gesicherten Pisten unterwegs.
- In diesem Jahr starben bereits mindestens 20 Menschen bei Lawinen in den Alpen.
In Frankreich ist es am Montag erneut zu zwei tödlichen Lawinenunglücken gekommen. Ein 38-jähriger Skifahrer kam in Sainte-Agnès nahe Grenoble ums Leben gekommen. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft im Departement Hautes-Alpes ebenfalls einen Lawinentoten gemeldet.
Der junge Skifahrer kam am Montag in der französischen Gemeinde Montgenèvre in einer Lawine ums Leben. Ein weiterer Skifahrer, der ihn in diesem Gebiet abseits der Pisten begleitete, blieb unverletzt, wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Montagabend mitteilte.
Bereits am Wochenende waren bei einem anderen Unglück zwei Wintersportler in der Nähe von Saint-Véran ums Leben gekommen, dem am höchsten gelegenen Dorf der französischen Alpen. Die beiden Opfer waren nach Angaben der Staatsanwältin Teil einer Gruppe von insgesamt vier Skitourengängern gewesen, als eine Lawine an der Nordseite des Berges des Tête de Longet abging. Auch diese Gruppe war demnach unbegleitet abseits der Pisten unterwegs.
Mindestens zwanzig Skifahrer sind in diesem Jahr bereits in Lawinen in verschiedenen Gebirgsmassiven der Alpen ums Leben gekommen – in Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz.












