Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal auf 45,2 Millionen gestiegen

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    Deutschland,

    Die abflauende Konjunktur macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt langsam bemerkbar.

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    Logo der Bundesagentur für Arbeit - dpa/dpa/picture-alliance

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zunahme schwächt sich aber ab.

    Im zweiten Quartal von April bis Juni stieg die Zahl der Erwerbstätigen zwar weiter an, und zwar um ein Prozent auf 45,2 Millionen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Allerdings schwächte sich die Zunahme ab.

    Im vierten Quartal 2018 war die Zahl der Erwerbstätigen im Vorjahresvergleich noch um 1,3 Prozent gestiegen; im ersten Quartal 2019 betrug der Zuwachs noch 1,1 Prozent.

    Hinzu kommt: Die übliche Frühjahrsbelebung fiel im zweiten Quartal schwächer aus als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, wie die Statistiker hervorhoben. Im Vergleich zum ersten Quartal nahm die Zahl der Erwerbstätigen demnach um 324.000 oder 0,7 Prozent zu. Saisonbereinigt, also unter Herausrechnung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen, stieg sie nur um 50.000 oder 0,1 Prozent.

    Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist aber immer noch hoch - und immer mehr Menschen in Deutschland nehmen laut Statistik eine abhängige Beschäftigung auf. Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im zweiten Quartal um 1,2 Prozent auf etwas über 41 Millionen - die Zahl der Selbstständigen dagegen sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 4,17 Millionen.

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