Wurstfirma Wilke bleibt dicht
Der Betrieb des Wurstherstellers Wilke bleibt weiter geschlossen.

Das Wichtigste in Kürze
- Verwaltungsgerichtshof Kassel weist Eilantrag endgültig ab.
Mit einem unanfechtbaren Beschluss hat nun auch der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) den hiergegen gerichteten Eilantrag der nordhessischen Firma abgewiesen. (Az: 8 B 2440/19)
Im März 2019 waren schädliche Bakterien, sogenannte Listerien, in Wurstwaren von Wilke festgestellt worden. Das Robert-Koch-Institut bringt damit mehrere Todesfälle in Verbindung. Am 1. Oktober 2019 hatte der Landkreis Waldeck-Frankenberg den Betrieb in Twistetal-Berndorf stillgelegt.
Der hiergegen gerichtete Eilantrag hatte schon vor dem Verwaltungsgericht Kassel keinen Erfolg. Bei einem Betrieb, der «vergammelter Ware» lagere, sei die Schliessung «alternativlos» gewesen.
Dem schloss sich nun auch der VGH Kassel an. Die baulichen und hygienischen Zustände bei Wilke böten «ideale Bedingungen» für die Vermehrung von Listerien. Die Firma könne daher nicht gewährleisten, dass die Herstellung ihrer Wurstwaren «stets mit der dafür notwendigen Sorgfalt und dem dafür erforderlichen technischen Standard erfolgt».










