Wind am Brandgebiet in Belgien stärker - Geruch bis Köln
In der an das belgische Brandgebiet angrenzenden Eifel in Deutschland ist der Wind am Morgen aufgefrischt und wird bis zum frühen Nachmittag laut Deutschem Wetterdienst (DWD) noch einmal deutlich zunehmen.

In den nächsten Stunden werde es in der Eifel teilweise zu Böen kommen, die Windstärke noch gerade unter der untersten Warnschwelle bleiben, sagte eine DWD-Meteorologin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Danach flaue der Wind aber wieder ab.
Die grenznahe deutsche Stadt Monschau ist seit Tagen von einem Übergreifen der Flammen aus dem belgischen Hohen Venn bedroht. In Monschau sollen die Menschen derzeit daher möglichst einen Aufenthalt im Freien vermeiden und Fenster und Türen geschlossen halten. Der Brandgeruch zog aber auch deutlich weiter.
In Köln warnte die Feuerwehr am Vormittag vor einer «grossräumigen Geruchslage im Stadtgebiet». Die Millionenstadt im Westen Deutschlands ist gut 100 Kilometer vom Naturschutzgebiet Hohes Venn entfernt. Nach Angaben der Stadt Köln häufen sich Meldungen über eine auffällige Geruchsbelästigung im Stadtgebiet. «Für die Kölner Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand keine Gefahr.»
Eine Rauchwolke vom Waldbrand sei bis nach Wuppertal – ebenfalls mehr als 100 Kilometer vom Brandort entfernt – gezogen, hiess es bei der dortigen Feuerwehr. «Zurzeit ist der Brandgeruch im ganzen Stadtgebiet wahrzunehmen. Eine gesundheitliche Gefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.» Fenster und Türen sollen geschlossen bleiben. Auch aus Düsseldorf kamen vereinzelte Berichte über Brandgeruch.
Da es nun aber schon seit Tagen brenne und der Wind nun aus westlicher, südwestlicher Richtung wehe, könne er «relativ weit» ziehen, so der DWD. Genaue Prognosen könne man dazu nicht geben.










