Ist das Team motiviert bei der Sache, trägt das zum Unternehmenserfolg bei. Gleichzeitig steigen Zufriedenheit und Stimmung. Entscheidend ist: Die Motivation sollte von innen kommen.
Mit Faktoren wie mehr Geld oder einer Beförderung lässt sich Motivation oft nur begrenzt steigern.
Mit Faktoren wie mehr Geld oder einer Beförderung lässt sich Motivation oft nur begrenzt steigern. - Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Geld, Status, Beförderung: Solche Faktoren können motivieren.

Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt. Wer dagegen dauerhaft begeistert und mit Freude und Sinn bei der Arbeit sein will, sollte Beweggründe aus sich heraus entwickeln. Das sagt Business-Coach Clemens Baumgartner im Magazin «Faktor A» der Bundesagentur für Arbeit.

Diese sogenannte intrinsische Motivation lässt sich fördern. Clemens Baumgartner gibt Tipps, was dafür wichtig ist:Anerkennung und Wertschätzung: Anerkennung und Wertschätzung auszudrücken, kostet häufig nur 30 Sekunden. Für den Empfänger oder die Empfänger aber ist es ein wahrer Motivationskick. Anerkennung beziehe sich dabei auf die Leistung, so Baumgartner. Wertschätzung dagegen auf die Person.Individuelle Selbstverwirklichung: Menschen würden vor allem nach Selbstverwirklichung streben, sagt der Coach. Am Arbeitsplatz ist daher die Frage wichtig: Was trägt dazu bei, dass sich alle nach ihren individuellen Wünschen entfalten können? Gelingt es, den Job so zuzuschneiden, dass er gut zu den eigenen Werten passt, trägt das zur Motivation bei.Überforderung und Unterforderung vermeiden: Fühlen sich Beschäftigte am falschen Platz und unter- oder überfordert, sind sie schnell demotiviert. Wichtig sind daher angemessen festgelegte Aufgaben- und Verantwortungsbereiche. «Wenn das, was sie können, was sie wollen und was sie tun, aber eine Schnittmenge hat, sind sie im intrinsischen Flow», so Baumgartner. Auch eine eigenverantwortliche Arbeitsweise trage dazu bei.