Schweizer Banken rechnen mit stabilem bis steigendem Erfolg
Trotz geoökonomischer Unsicherheiten blicken die Schweizer Banken verhalten optimistisch in die Zukunft. Als wichtigste Wachstumstreiber gelten das Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft sowie die anhaltend starke Nachfrage nach Sicherheit und «Swissness» im Wealth Management.

Mehr als drei Viertel der befragten Finanzmarktexperten der Mitgliedsinstitute erwarten für 2026 einen gleichbleibenden bis steigenden aggregierten Geschäftserfolg – und dies trotz anhaltendem Margendruck im Nullzinsumfeld. Das zeigt jüngste Konsensprognose der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg).
Die optimistischen Prognosen stützen sich vor allem auf das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Höhere Kundenaktivität, wachsende verwaltete Vermögen und eine positive Entwicklung in den meisten Asset-Klassen dürften die Herausforderungen im Zinsgeschäft kompensieren.
Der Hypothekarmarkt bleibe ein wichtiger Wachstumstreiber. Selbst nach der Abschaffung des Eigenmietwerts rechnen die Experten mit zunehmender Nachfrage, unterstützt durch steigende Immobilienpreise. Im inländischen Nicht-Hypothekargeschäft falle die Einschätzung jedoch verhaltener aus.
Die verwalteten Vermögen erreichten 2024 einen Höchststand – ein Trend, der sich laut den Experten fortsetzen dürfte. Als wesentliche Faktoren gelten die anhaltende Nachfrage nach Sicherheit und «Swissness» sowie die Attraktivität des starken Schweizer Frankens.






