West-Nil-Virus in Griechenland: Zahl der Infektionen steigt
Die Zahl der Infektionen mit dem West-Nil-Virus steigt im Urlaubsland Griechenland weiter deutlich. Seit Jahresbeginn wurden landesweit inzwischen 232 Fälle registriert – 19 Menschen starben nach einer Infektion.

Das teilte die griechische Gesundheitsbehörde EODY mit. Damit hat sich die Zahl der Erkrankungen im Vergleich zu Ende Juli mehr als verfünffacht. Damals waren noch 42 Fälle gemeldet worden, vor einer Woche war es 157 Fälle. Die meisten Fälle wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Grossraum Athen festgestellt.
Epidemiologen rufen die Menschen immer wieder dazu auf, sich konsequent vor Stechmücken zu schützen. Insbesondere sollten Insektenschutzmittel regelmässig erneut aufgetragen werden.
Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Die meisten Infektionen verlaufen ohne Symptome oder verursachen nur leichte Beschwerden. Schwere Krankheitsverläufe treten vor allem bei älteren Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen auf.
Auch in der Schweiz ist es bereits zu einer Übertragung des West-Nil-Virus gekommen. Im Jahr 2025 wurde im Tessin der erste lokal von Mücken übertragene Fall von West-Nil-Fieber bei einem Menschen bestätigt. Bereits 2022 war das Virus bei einheimischen Mücken nachgewiesen worden.










