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    Wenn Drohnen Flughafen lahmlegen: Wie steht es um Abwehrmassnahmen?

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    Zürich,

    In den letzten Tagen haben Drohnensichtungen über mehreren europäischen Flughäfen für Verunsicherung gesorgt. Nun stehen Abwehrmassnahmen auf dem Prüfstand.

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    Drohnen können unter anderem mit Fangnetzen vom Himmel geholt werden. (Symbolbild) - Keystone

    Immer häufiger werden Drohnen über europäischen Flughäfen gesichtet, was erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb hat. Allein in den vergangenen Tagen waren laut «Tagesschau» vier dänische Flughäfen von unidentifizierten Drohnen betroffen.

    Starts und Landungen mussten mehrfach ausgesetzt werden, um Gefahren für Passagiere auszuschliessen. Auch militärische Standorte gerieten gemäss der «Deutschen Welle» ins Visier der Drohnen.

    Die Schweiz setzt angesichts solcher Drohnenvorfälle auf modernisierte Abwehrtechnologien. Laut des «SRF» werden dabei Radar- und Störsysteme sowie Kanonen diskutiert, die jedoch erst nach 2030 verfügbar seien.

    Reaktionen europäischer Behörden

    Am Flughafen Zürich existiert bereits eine fünf Kilometer grosse Verbotszone für Drohnen, wie der Airport darlegt. Nur mit spezieller Bewilligung dürfen im dortigen Luftraum Drohnen gestartet werden.

    Beunruhigen dich die Drohnen über europäischen Flughäfen?

    Verstösse gegen diese Bestimmungen werden umgehend geahndet, so die Kantonspolizei Zürich. Für besonders riskante Zwischenfälle stehen laut den Verantwortlichen seit Kurzem Detektionssysteme bereit, die Drohnen in Echtzeit orten.

    In Deutschland kommen technische Störmittel, Netzgewehre oder Spezialdrohnen zur Anwendung, heisst es laut einer Analyse des Portals «Graf Kerssenbrock». Dies diene der Deeskalation, bevor eine Drohne im Bedarfsfall abgeschossen werden muss.

    Bedingungen für den Abschuss von Drohnen

    Ein Abschuss ist immer Ultima Ratio und unterliegt strengen gesetzlichen Regeln, so «Graf Kerssenbrock». Abgeschossen werden darf eine Drohne über dem Flughafen nur, wenn von ihr unmittelbare Gefahr für Menschen oder kritische Infrastruktur ausgeht.

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    Der Abschuss von Drohnen gilt als letztes Mittel. (Symbolbild) - Keystone

    Ziel der Behörden bleibe zunächst, die Steuerverbindung der Drohnen zu unterbrechen oder sie sicher zu landen. Staaten wie Litauen oder Polen haben derweil ihre Rechtsgrundlagen angepasst, wie «Stuttgarter Nachrichten» berichtet.

    Experten sind sich einig: Die Bedrohung durch Drohnen bleibt dynamisch. Auch das deutsche Innenministerium mahne laut der «Zeit», dass Abwehrsysteme ständig angepasst werden müssten.

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    Kommentare

    User #4077 (nicht angemeldet)

    Die armen Anwohner zusätzlich zum Fluglärm gibts bald noch Querschläger und fehlgeleitete Friendly Fire Projektile nebst Trümmern getroffener Drohnen.

    User #5616 (nicht angemeldet)

    Hoffe das auch der Drohnen "Pilot" dann mal definitiv ermittelt werden könnte und eine saftige Busse aufgebrummt bekommt. Heist deutlich höher als 5000.- und ein Eintrag im Strafregister als Dummbeutel

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