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Wegen Vergewaltigungsverdachts inhaftierter Mediziner tot in Zelle gefunden

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Deutschland,

Einem Mediziner wird in Bielefeld (D) vorgeworfen, Patientinnen vergewaltigt zu haben. Nun hat er in einer Gefängniszelle offenbar Suizid begangen.

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Fälle von Hepatitis bei Kindern könnten im Zusammenhang mit Covid stehen. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Einem Arzt in Bielefeld wurde vorgeworfen, zwei Frauen vergewaltigt zu haben.
  • Er soll die Patientinnen betäubt und den anschliessenden Missbrauch gefilmt haben.
  • Nun hat er sich offenbar in einer Gefängniszelle getötet.

Ein unter Vergewaltigungsverdacht festgenommener Mediziner ist am Donnerstag tot in seiner Zelle in einem Bielefelder Gefängnis entdeckt worden.

Der 32-Jährige sei bei der morgendlichen Kontrolle tot aufgefunden worden, teilte die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede mit. Demnach beging der Mann offenbar Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Der frühere Assistenzarzt des Evangelischen Klinikums Bethel in Bielefeld sass seit Dienstag in Untersuchungshaft, weil er zwei Patientinnen vergewaltigt haben soll. Er stand unter Verdacht, die Frauen im Juli beziehungsweise September 2019 zunächst betäubt und anschliessend missbraucht zu haben.

Die Taten soll er gefilmt haben. Die Ermittler schlossen nicht aus, dass es in dem Fall weitere Opfer gab.

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