100 Kilometer südlich von Wien kam es zu einem Waldbrand. Die Regierungsspitze besuchte das Krisengebiet.
Coronavirus
Alexander Schallenberg (ÖVP), Bundeskanzler von Österreich, verteidigte am Dienstag die harten Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In Österreich kam es rund 100 Kilometer südlich von Wien zu einem Waldbrand.
  • Nun ist die Regierungsspitze in das Krisengebiet gefahren.

Ein Waldbrand rund 100 Kilometer südlich von Wien hat die österreichische Regierungsspitze am Donnerstag ins Krisengebiet fahren lassen. «Die Herausforderung, vor der die Einsatzkräfte hier im Rax-Schneeberg-Gebiet stehen, ist enorm», sagte Kanzler Alexander Schallenberg.

Auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Agrarministerin Elisabeth Köstinger verschafften sich vor Ort ein Bild. Am Donnerstag waren rund 500 Helfer, davon 400 Feuerwehrleute, im Einsatz.

Ausbreiten der Flammen soll verhindert werden

Hubschrauber schütteten in vielen Flügen Löschwasser ins unwegsame Brandgebiet. Dadurch sollte ein Ausbreiten der Flammen auf ein benachbartes Waldgebiet verhindert werden. Siedlungen sind nicht gefährdet.

Der Brand war am Montag ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich extrem rasch aus - innerhalb von zehn Stunden von fünf auf mehr als 100 Hektar. Der Brand auf einer Fläche von rund 150 Fussballfeldern gilt als der bisher grösste Waldbrand Österreichs.

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