Wadephul im US-Fernsehen: Deutschland steht weiter zu Israel

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Berlin hat den Ton gegenüber Tel Aviv verschärft. Aussenminister Wadephul betont, dass man weiter Israel stehe und für dessen Existenz verantwortlich sei.

    wadephul
    Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul sprach in Washington auch über Israel. - keystone

    Aussenminister Johann Wadephul hat im US-Fernsehen die Israel-Politik der Bundesregierung verteidigt. «Wir stehen zu Israel», sagte der CDU-Politiker auf Englisch beim Sender Fox News.

    Auf die Frage der Moderatorin, ob Deutschland aktuell eine Kehrtwende gegenüber Israel vollziehe, antwortete Wadephul: «Wir sind für die Sicherheit und die Existenz Israels verantwortlich. Wir haben Waffen geliefert und werden das auch in Zukunft tun.»

    Wadephul kritisiert humanitäre Lage in Gaza

    Gleichzeitig betonte er die schwierige Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen: «Die humanitäre Lage für die Menschen in Gaza ist sehr schlimm. Deshalb ist unsere Bitte an Israel, humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu lassen.» Diese Erwartung habe man unmissverständlich formuliert, an der Solidarität mit Israel ändere das jedoch nichts.

    Der Aussenminister hält sich derzeit zu Gesprächen in der US-Hauptstadt Washington auf. Dort traf er unter anderem seinen amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio. Die Reise dient auch der Vorbereitung eines USA-Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

    Merz und Wadephul hatten zuletzt den Tonfall gegenüber der israelischen Regierung verschärft, weil Israel die Zusage aus ihrer Sicht nicht eingehalten hatte, dass ab dem 25. Mai die Versorgung der palästinensischen Zivilbevölkerung durch den neuen israelisch-amerikanischen Verteilweg gesichert werde.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5801 (nicht angemeldet)

    Es gibt keinen Grund nicht mehr zu Israel zu stehen seitens der Deutschen.

    Weiterlesen

    Drohnen verkehr überwachung
    58 Interaktionen
    Kontrolle von oben!
    Blinde Seniorin: «Habe mich an E-Trottis schon verletzt»
    30 Interaktionen
    Zürich

    MEHR IN NEWS

    MEHR AUS USA

    donald trump
    66 Interaktionen
    Sie hat gelogen
    trump
    9 Interaktionen
    «Rache Trumps»
    Diddy
    5 Interaktionen
    Kopfverletzung!
    trump
    13 Interaktionen
    Washington