Wadephul: Entscheidende Woche für Friedensbemühungen steht bevor
Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul sieht die laufenden Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg zuversichtlich.

Aussenminister Johann Wadephul (CDU) betrachtet die laufenden Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg mit leiser Zuversicht.
«Ich bin vorsichtig optimistisch, dass jetzt wirklich die Chance besteht, dass es einen Waffenstillstand gibt und dass es Verhandlungen auf Augenhöhe geben kann», sagte er in der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin». «Wir gehen jetzt in eine entscheidende Woche.»
Die wesentliche Herausforderung bestehe nun darin, Russland an den Verhandlungstisch zu bekommen, sagte Wadephul weiter. «Die Situation ist gänzlich so, dass ständig die Ukraine sagt, sie ist bereit, einen Waffenstillstand zu akzeptieren, dass sie bereit ist zu Verhandlungen, dass mit der Ukraine über Einzelheiten gesprochen wird.»
«Der schiesst und der bombardiert weiter»
Das sei alles gut und richtig. «Nur wer fehlt, ist (Kremlchef) Wladimir Putin. Der schiesst und der bombardiert weiter.»
Vertreter der USA und der Ukraine nahmen am Sonntag im US-Bundesstaat Florida Gespräche über Wege für ein Ende des russischen Angriffskriegs auf. Das teilte der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow auf Telegram mit.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte einen 28-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump, der von Kritikern als russische Wunschliste betitelt worden war, bei Verhandlungen in Genf mit europäischen und amerikanischen Vertretern überarbeiten lassen.
In den USA geht es um noch strittige Punkte. Der abgeänderte Plan soll in den kommenden Tagen der russischen Führung in Moskau vorgestellt werden.












