Volkswagen

    VW nennt neue Details zu geplantem E-Volumenmodell

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    Deutschland,

    VW will ein neues Elektro-Flaggschiff auf den Weg bringen. Das Rezept hierfür soll eine Ergänzung zur MEB-Plattform sein. Jetzt hat der Autobauer auch bekannt gegeben, wie der Hoffnungsträger heissen soll.

    VW plant unter dem Namen «Trinity» eine neue Elektro-Offensive. Foto: Peter Steffen/dpa
    VW plant unter dem Namen «Trinity» eine neue Elektro-Offensive. Foto: Peter Steffen/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das geplante neue Elektro-Volumenmodell für das Volkswagen-Stammwerk Wolfsburg nimmt Form an.

    Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter verriet nun den Namen und einige Details zu dem Fahrzeug, das ab etwa 2026 am Firmenhauptsitz gefertigt werden soll.

    Der Wagen wird «Trinity» (Dreifaltigkeit) heissen - eine Anspielung auf drei zentrale Trends, auf die der Konzern dabei setzen will: eine zusätzliche eigene Elektro-Plattform, noch mehr Vernetzung im Auto sowie «vollvernetzte Produktionsprozesse» in der Fabrik.

    Der Aufsichtsrat des weltgrössten Autoherstellers hatte Ende 2020 auch auf Druck aus dem Betriebsrat beschlossen, dass die Planungen für das «Elektro-Flaggschiff» der wichtigsten Marke bereits früher anlaufen sollen als zunächst vorgesehen. Der Konzern will dabei - ähnlich wie die Töchter Audi, Porsche und Bentley mit ihrem «Tesla-Fighter» für die Oberklasse in Hannover - Expertise aus mehreren Bereichen zusammenziehen. Das Projekt ist auch für die Heimatstandorte von Volkswagen in Niedersachsen und die internen Zulieferwerke bedeutend.

    Der «Trinity», für den bisher der Arbeitstitel «Aeroliner» kursierte, soll auf einem Baukasten-System entstehen, das noch über die aktuelle Variante hinausgeht. Dieser «MEB» kommt etwa bei der elektrischen ID-Familie zum Einsatz. Auf der ergänzenden Plattform könnten dann auch Ausführungen für andere Konzernmarken gebaut werden.

    Ausserdem ist geplant, in dem Fahrzeug die aktuellste Generation eigener Software einzusetzen, deren Entwicklung in der IT-Sparte der Gruppe vorangetrieben wird. Es soll mit anderen Autos und der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren. Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte der Deutschen Presse-Agentur kürzlich gesagt, er rechne mit einer «deutlich sechsstelligen Stückzahl pro Jahr» für den Wagen. Das Unternehmen wollte sich zu möglichen konkreten Produktionsvolumina noch nicht äussern. Der VW-Konzern investiert bis einschliesslich 2025 rund 73 Milliarden Euro in neue Technologie-Themen.

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