Unterirdische Galerie der Trajansthermen in Rom zugänglich

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    Italien,

    In Rom wird nach Restaurierungsarbeiten die unterirdische Galerie der Trajansthermen unweit des Kolosseums für Besucher zugänglich. Zu sehen sind in dem neuen Museumsbereich auf dem Colle Oppio ein grosses Fresko einer Stadtansicht sowie ein Mosaik.

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    In Rom wird nach Restaurierungsarbeiten die unterirdische Galerie der Trajansthermen unweit des Kolosseums für Besucher zugänglich. - Depositphotos

    Der Bürgermeister von Rom, Roberto Gualtieri, sagte bei der Vorstellung: «Mit diesem Projekt geben wir der Stadt einen wunderbaren Ort zurück und machen ihn endlich zugänglich.»

    Das zehn Quadratmeter grosse Fresko («Città Dipinta», zu Deutsch: «Gemalte Stadt») zeigt aus der Vogelperspektive eine von Mauern und Türmen umgebene Stadt. Es stammt aus dem 1. Jahrhundert nach Christus und wurde 1998 entdeckt. Das Mosaik wiederum schmückt einen grossen Saal und zeigt eine aufwendig gestaltete Bühnenfassade eines Theaters, die Statuen und reale Personen darstellt.

    Bei den jüngsten Arbeiten konnte zudem ein weiterer, mit Mosaiken dekorierter Bereich freigelegt werden. Dieser zeigt eine Hafenstadt mit Gebäuden, die vermutlich zum Meer ausgerichtet waren. Unterhalb der Mosaikdekoration kamen auch Reste einer Marmorverkleidung und eine Marmornische ans Licht.

    Besucher erreichen die Galerie von einem Eingang im Aussenbereich. Im Innern kann der Tunnel auf Metallstegen erkundet werden. Zu sehen sind dort auch die Bleirohre, die zum antiken Wasserversorgungsnetz der Thermen gehörten.

    Die Galerie wird ab Samstag probeweise an den Wochenenden für kleinere Gruppen geöffnet. Ab Oktober sind dann Besichtigungen von Freitag bis Sonntag vorgesehen. Pro Tag gibt es von 10.00 bis 15.00 Uhr sechs Zeitfenster für die Führungen. Pro Führung sind maximal 15 Teilnehmer zugelassen.

    Die Trajansthermen wurden auf Geheiss von Kaiser Trajan nach Plänen des Architekten Apollodor von Damaskus errichtet und im Jahr 109 nach Christus eingeweiht. Die Thermenanlage erstreckte sich über rund 60.000 Quadratmeter. Sie diente nicht nur dem Baden, sondern auch Sport, Erholung und kulturellen Aktivitäten. Berühmt ist auch die Exedra im Aussenbereich. Auch sie wurde im Rahmen der Arbeiten aufgewertet mit neuen Fusswegen und Sitzmöglichkeiten.

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    Kommentare

    User #3382 (nicht angemeldet)

    Es würde noch viel mehr zu entdecken geben unterhalb der Stadt Roms, aber oft wird vieles verschwiegen.

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