Die Spitzen von Union und Grünen sind in Berlin zu Beratungen über ein mögliches gemeinsames Regierungsbündnis zusammengekommen.
CDU-Chef Armin Laschet trifft am Ort der Gespräche in Berlin-Schöneberg ein. Foto: Michael Kappeler/dpa
CDU-Chef Armin Laschet trifft am Ort der Gespräche in Berlin-Schöneberg ein. Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet, CSU-Chef Markus Söder sowie die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck äusserten sich bei ihrem Eintreffen zu dem Gespräch am Dienstag in Berlin inhaltlich nicht.

Es war Stillschweigen vereinbart worden. Laschet sagte auf die Frage nach seiner Stimmung lediglich: «Regnet.» Nach den Beratungen sollte es gegen 13.30 Uhr Statements geben.

Mit dem Treffen endet gut eine Woche nach der deutschen Bundestagswahl eine erste Runde von getrennten Sondierungsgesprächen. Zunächst hatten vergangene Woche Grüne und FDP miteinander gesprochen. Am Sonntag beriet dann die SPD-Spitze nacheinander mit FDP und Grünen, um die Chancen für ein gemeinsames Regierungsbündnis auszuloten. Am Sonntagabend hatte es ein Treffen der Union mit der FDP gegeben.

Die Grünen streben eine Ampel-Koalition mit SPD und FDP an, schliessen aber auch ein Bündnis mit Union und FDP nicht aus. Die FDP zeigt sich der Union zugeneigt, hat sich allerdings bislang nicht festgelegt. Eine Jamaika-Koalition - benannt nach den Flaggenfarben Schwarz, Gelb, Grün - gilt als einzige Chance für Unionskanzlerkandidat Laschet, für die Union doch noch das Kanzleramt zu retten.

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