Unglück in Italien: Drei Bergsteiger sterben am Gran Paradiso
Drei Männer sind am Gran Paradiso in den italienischen Alpen tödlich abgestürzt. Sie kehrten nach einem Gipfelversuch nicht mehr zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Drei Bergsteiger sind am Gran Paradiso auf 3'600 Metern tödlich abgestürzt.
- Die Gruppe kehrte nach einer Übernachtung in einer Hütte nicht vom Gipfel zurück.
- Zwei der Opfer sind Italiener, die Identität des dritten ist noch unklar.
Am Gran Paradiso, einem 4061 Meter hohen Berg in den italienischen Alpen, sind drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Bergwacht entdeckte ihre Leichen nach einem Notruf auf einer Höhe von etwa 3600 Metern.
Die Gruppe hatte sich am frühen Morgen nach der Übernachtung in einer Hütte auf den Weg zum Gipfel gemacht. Bis zum Abend kehrten die drei Männer aber nicht zurück. Daraufhin wurde bei der Leitstelle Alarm ausgelöst.
Bergsteiger stürzten wohl an der Nordwand zu Tode
Nach Angaben der Bergwacht stürzten die Bergsteiger an der Nordwand zu Tode. Die genauen Umstände sind noch unklar. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um zwei Italiener. Die Identität des dritten Todesopfers war zunächst nicht bekannt.

Der Gran Paradiso im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen. Als Voraussetzungen werden dennoch eine hervorragende körperliche und technische Vorbereitung genannt.












