Ukrainische Wirtschaftsministerin verspricht Lösung für Spritproblem

Keystone-SDA
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Ukraine,

Im Verlauf der nächsten sieben Tage soll das Defizit behoben werden, kündigte die ukrainische Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko an.

Ukraine-Krieg - Charkiw
Ein Wohngebäude steht nach einem russischen Angriff im Ukraine-Krieg zerstört im Nordosten Charkiws (Archiv). - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Treibstoffproblem in der Ukraine soll bald schon behoben werden.
  • Die Tankstellenbetreiber hätten genügend Mengen in Westeuropa gekauft.
  • Dies laut Angaben der ukrainischen Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko.

Die ukrainische Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko hat eine baldige Lösung des akuten Treibstoffproblems in Aussicht gestellt. «Im Verlauf der nächsten sieben Tage wird das Defizit behoben», versprach Swyrydenko am Freitag in einem Beitrag auf Facebook.

Die Tankstellenbetreiber hätten genügend Mengen in Westeuropa gekauft und müssten diese nur noch in die Ukraine bringen. Hintergrund des Spritmangels seien die gezielten russischen Angriffe auf Treibstofflager und die Raffinerie in Krementschuk.

Ziel sei es, die ukrainische Wirtschaft zum Stillstand zu bringen. Medien zeigten Bilder von kilometerlangen Schlangen vor Tankstellen in der Hauptstadt Kiew. Die Stadtverwaltung hatte die Kiewer aufgefordert, auf Privatfahrten zu verzichten. Ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete am Donnerstag von weniger als einem Dutzend geöffneter Tankstellen auf dem mehr als 300 Kilometer langen Weg zwischen der westukrainischen Stadt Riwne und Kiew.

Vor mehr als zwei Monaten hatte der russische Präsident Wladimir Putin den Angriff auf die Ukraine befohlen. Treibstofflieferungen aus Russland und Belarus (Weissrussland) wurden daraufhin sofort eingestellt. Bei Diesel hatte die Ukraine sich Medienberichten zufolge nur zu etwa 14 Prozent selbst versorgt und bei Benzin etwa zur Hälfte. Sprit wurde auch aus Litauen und Rumänien importiert.

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