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    Ukraine-Krieg: Ukraine meldet Schäden nach russischen Angriffen

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    Update im Ukraine-Krieg: Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zum Dienstag mehrere russische Drohnenangriffe abgewehrt.

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    Soldaten in Kiew. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Nacht auf Dienstag hat die Ukraine mehrere russische Drohnenangriffe abgewehrt.
    • Militärangaben zufolge seien 14 der 15 iranischen «Kamikaze-Drohnen» abgeschossen worden.
    • Zugleich warnte das Militär, dass die Gefahr neuer Anschläge überall im Land hoch bleibe.

    Die Ukraine hat nach Militärangaben aus Kiew in der Nacht zum Dienstag mehrere russische Drohnenangriffe abgewehrt. 14 der 15 iranischen «Kamikaze-Drohnen» vom Typ Shahed-136 seien abgeschossen worden, teilte der ukrainische Generalstab mit.

    Zugleich warnte das Militär, dass die Gefahr neuer Raketen- und Luftschläge überall im Land hoch bleibe. In Kiew hatte Bürgermeister Vitali Klitschko Explosionen gemeldet. In einem Geschäft in der Hauptstadt brach ein Brand aus. Verletzte gab es demnach nicht.

    Der Chef des Kiewer Präsidentenbüros, Andrij Jermak, warf Russland nach den neuen Drohnenattacken «Terror gegen zivile Infrastruktur» vor. «Es wird nicht funktionieren», betonte er. Im Gebiet Sumy hätten die russischen Luftstreitkräfte die Stadt Bilopillja bombardiert. Gebäude und eine Gasleitung seien getroffen, ein Mensch verletzt worden. Jermak veröffentlichte auch ein Foto von einem grossen Krater.

    Mehr als 60 russische Bodenangriffe in Kiew abgewehrt

    Die ukrainischen Streitkräfte in Kiew meldeten daneben, dass mehr als 60 russische Bodenangriffe innerhalb von 24 Stunden abgewehrt worden seien. Demnach versuchten die Russen vor allem, die seit Monaten umkämpfte strategisch wichtige Stadt Bachmut im Gebiet Donezk einzunehmen.

    Der Befehlshaber der ukrainischen Landstreitkräfte, Olexander Syrskyj, teilte am Morgen mit: Die russischen Truppen hätten ihre besten Kräfte für die Einnahme Bachmuts zusammengezogen.

    Ukraine-Krieg Drohne
    Ukraine-Krieg: Dieses Foto soll eine Kamikaze-Drohne kurz vor dem Einschlag in Kiew zeigen. - AFP

    Ziel sei es, dem Feind möglichst hohe Verluste zuzufügen und ihn zu zermürben. Dies, um dann eine ukrainische Offensive zu starten, sagte Syrskyj. «Jetzt hat der Gegner seine besten Einheiten ins Feld geworfen, um den Sieg zu erreichen.»

    Der Kommandeur hatte die Lage als schwer, aber stabil bezeichnet. Gegen alle Prognosen hätten es die Verteidiger bisher geschafft, die Stadt zu halten.

    Bachmut im Ukraine-Krieg weiter stark umkämpft

    Bachmut ist bereits seit dem Spätsommer im Ukraine-Krieg umkämpft. Seit zwei Monaten haben sich die Kämpfe zur blutigsten Schlacht des seit mehr als ein Jahr dauernden russischen Angriffskrieges entwickelt.

    Die Stadt ist der Hauptteil der nach der russischen Eroberung von Sjewjerodonezk und Lyssytschansk etablierten Verteidigungslinie zwischen den Städten Siwersk und Bachmut im Donezker Gebiet.

    Falls die Stadt fällt, eröffnet sich für die russischen Truppen der Weg zu den Grossstädten Slowjansk und Kramatorsk. Damit rückt eine vollständige Eroberung des Donezker Gebiets näher.

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