Ukraine Krieg

    Ukraine Krieg: Russen-Soldaten feierten Geburtstag von Adolf Hitler

    Rowena Goebel
    Rowena Goebel

    Russland,

    Ein aus dem Ukraine-Krieg aufgetauchtes Bild sorgt für Fragezeichen. Es soll zwei russische Soldaten zeigen, die den Geburtstag von Adolf Hitler feiern.

    Ukraine Krieg
    Russische Soldaten in Mariupol. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Bild zweier russischer Soldaten sorgt derzeit im Netz für Furore.
    • Die beiden Männer feiern offenbar Hitlers Geburtstag und bezeichnen ihn als «Kameraden».
    • Zum Bild schrieben sie: «Er hat uns gelehrt, unser Heimatland zu lieben.»

    Wladimir Putin ist angeblich in die Ukraine eingefallen, um sie zu «entnazifizieren». Es ist ein fabrizierter Vorwand, auf den die russische Propagandamaschinerie immer wieder pocht. Umso mehr wirft nun ein Bild zweier russischer Soldaten Fragen auf, die offenbar Hitlers Geburtstag feierten.

    Am 20. April, an Nazi-Führer Adolf Hitlers Geburtstag, taucht der Post auf dem pro-russischen Telegramkanal «Govorit Topaz» auf: Abgebildet sind zwei schwer bewaffnete russische Soldaten vor einem mit dem «Z»-Symbol beschrifteten Lastwagen.

    Ukraine Krieg
    Mit diesem Post sorgen russische Soldaten im Ukraine-Krieg für Empörung. In der Bildbeschreibung gratulieren sie ziemlich eindeutig Adolf Hitler zum Geburtstag. - Telegram/Govorit Topaz

    Auf der Windschutzscheibe des Fahrzeugs prangt eine 88 – die Zahl, die unter Neonazis als getarnter Hitlergruss verwendet wird. Das H ist der achte Buchstabe im Alphabet, HH wiederum ist die Abkürzung für «Heil Hitler».

    Viele Putin-Kämpfer im Ukraine-Krieg sind rechtsextrem

    Doch nicht nur die 88 und das Geburtsdatum liefern Hinweise. Auch die Bildbeschreibung lässt kaum Zweifel übrig, wie auch die «Times» schreibt – obwohl Hitler darin nicht explizit erwähnt wird. Die Soldaten schreiben: «Er hat uns gelehrt, unser Heimatland zu lieben und keine Angst vor dem Feind zu haben.»

    Hitler wird als «Kamerad» und «Freund» bezeichnet. Weiter heisst es: «Und obwohl er nicht mehr unter uns weilt, leben sein Werk und sein Wort in unseren Herzen.» Das inspiriere sie, den «bolschewistischen Abschaum» zu besiegen und den «Ruhm des grossen Russlands zu mehren».

    Haben Sie für die Ukraine gespendet?

    Bereits im vergangenen Monat zeigte eine Analyse des britischen «Guardian»: Viele der unter russischer Flagge kämpfenden Söldner sind rechtsextrem. Auch Mitglieder der brutalen Neonazi-Gruppe Wagner sollen für Putin im Ukraine-Krieg kämpfen.

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