Angeblich sollen sich trotz der gelungenen Evakuierungen noch immer rund 100 Zivilisten im Stahlwerk in Mariupol befinden.
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Rauch steigt über dem Asow-Stahlwerk auf. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Bisher hiess es, dass das alle Zivilisten aus dem Mariupol-Stahlwerk gerettet wurden.
  • Jetzt wird bekannt, dass sich dort aber noch rund 100 Zivilpersonen aufhalten sollen.

Entgegen Berichten über die vollständige Evakuierung aller Zivilisten aus dem von russischen Truppen belagerten Werk Azovstal in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol sollen sich dort immer noch rund 100 Zivilpersonen aufhalten.

Zudem hielten sich immer noch rund 100'000 Menschen in der schwer zerstörten Stadt auf, sagte der regionale Verwaltungschef Pawlo Kyrylenko am Montagabend. «Schwer zu sagen, wer von ihnen die Stadt verlassen will», wurde er von der «Ukrajinska Prawda» zitiert.

Ukrainische Truppen haben sich im Stahlwerk verschanzt, der letzten Bastion in Mariupol. In den vergangenen Tagen wurden von dort mit Hilfe der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes mehrere hundert Frauen, Kinder und ältere Menschen evakuiert.

Die Verteidiger von Azovstal wollten aber nicht ausschliessen, dass sich noch Zivilisten in einigen Kellern des weitläufigen Geländes aufhielten.

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