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    Ukraine-Krieg: Kiew glaubt an Ende in zwei bis sechs Monaten

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    Ein ukrainischer Präsidentenberater hält ein Ende des Ukraine-Kriegs für absehbar. So solle dieser noch höchstens sechs Monate dauern.

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    Russland und die Ukraine haben schon mehrfach verhandelt. Mychajlo Podoljak (3. v. l.) sagt nun: «Derzeit gibt es keinen Raum für Kompromisse.» (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Ukraine-Krieg dauert nun bereits seit Monaten an.
    • Die ukrainische Präsidialverwaltung rechnet mit einem Kriegsende bis in sechs Monaten.
    • Verhandlungen werde es jedoch erst geben, wenn sich die Lage auf dem Schlachtfeld ändere.

    Die ukrainische Präsidialverwaltung prognostiziert, dass der russische Angriffskrieg noch bis zu einem halben Jahr dauern kann. «Das kann sich noch zwei bis sechs Monate hinziehen», sagte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak im Interview mit dem oppositionellen russischen Online-Portal «Medusa» mit Blick auf die mögliche Kriegsdauer am Freitagabend. Am Ende hänge es davon ab, wie sich die Stimmung in den Gesellschaften Europas, der Ukraine und Russlands verändere.

    Verhandlungen werde es erst geben, wenn sich die Lage auf dem Schlachtfeld ändere und Russland nicht mehr das Gefühl habe, die Bedingungen diktieren zu können, sagte Podoljak.

    Russland mit gravierenden Verlusten

    Er warnte dabei einmal mehr vor territorialen Zugeständnissen an Russland. Das werde den Krieg nicht beenden. «Weil es für die Russische Föderation – und das hat Herr (Wladimir) Putin mehrmals gesagt – prinzipiell ist, dass allein die Existenz der ukrainischen Staatlichkeit schädlich ist.»

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    Der russische Präsident Wladimir Putin. (Symbolbild) - Keystone

    Der russische Vormarsch ziele daher weniger auf die Eroberung konkreter Gebiete als auf die Zerstörung der Ukraine an sich.

    Podoljak schätzte die russischen Verluste auf insgesamt 80'000 Menschen. Das seien Tote und Verwundete bei der regulären Armee, den Separatisten und der Söldnertruppe «Wagner».

    Allerdings räumte er ein, dass nach einer für Moskau katastrophalen Anfangsphase des Kriegs mit bis zu 1000 Kriegstoten pro Tag die derzeitigen Verluste der russischen und ukrainischen Truppen «vergleichbar» seien. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die eigenen Verluste jüngst auf täglich bis zu 100 Tote und 500 Verletzte beziffert.

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