Ukraine: Drohnen treffen erneut russische Ölindustrie

    Gerrit Fredrich
    Gerrit Fredrich

    Russland,

    Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die russische Ölindustrie fort. Strategisch wichtige Raffinerien und Nachschubwege werden erneut mit Drohnen attackiert.

    Russland
    Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die russische Ölindustrie fort. (Symbolbild) - keystone

    In der Nacht vor dem US-russischen Gipfeltreffen attackierte die ukrainische Armee mehrere russische Energieanlagen. Ziel der Angriffe waren insbesondere die Ölraffinerie in Sysran (Samara) sowie der Seehafen Olja am Kaspischen Meer, berichtet «Swissinfo».

    Wird der Ukraine-Krieg bald enden?

    Russische und ukrainische Telegram-Kanäle meldeten einen Grossbrand in Sysran. Der Gouverneur des Gebiets Samara gab laut der Deutschen Presse-Agentur an, dass 13 feindliche Drohnen abgeschossen worden.

    Drohnen als effektivste Waffe der Ukraine

    Die Ukraine setzt vermehrt Drohnen mit hoher Reichweite gegen kritische Infrastruktur in Russland ein. In den vergangenen Wochen trafen ukrainische Angriffe systematisch Raffinerien, Pipelines, Bahnstrecken und Militärobjekte im Hinterland.

    Auch ein Schiff im Hafen Olja, beladen mit Munition und Drohnenbauteilen aus dem Iran, wurde laut ukrainischem Generalstab getroffen. Russische Quellen bestätigten diesen Treffer bislang nicht.

    Auswirkungen und politische Dimension

    Der US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin wollen am Abend in Alaska über eine Waffenruhe mit der Ukraine sprechen. Putin zeigte jedoch bisher keinerlei Bereitschaft zum Einlenken, schreibt «Swissinfo».

    Putin Donald Trump
    Der russische Präsident Wladimir Putin und sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump treffen sich am Freitag in Alaska. (Archivbild) - keystone

    Die Drohnenangriffe dienen als Teil einer ukrainischen Strategie, um russlands Kriegskasse und Nachschub nachhaltig zu schwächen. Die Angriffe dürften die Treibstoffversorgung beeinträchtigen und könnten den Munitionsnachschub erschweren.

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    Kommentare

    User #1274 (nicht angemeldet)

    Selensky will keinen Frieden. Er zieht alle mit in den Abgrund. Kein Geld mehr spenden und keine Waffenlieferung, dann muss er einen Weg finden mit Putin. Ich wünsche mir endlich Frieden!

    User #4474 (nicht angemeldet)

    Schlechte Voraussetzungen für Waffenstillstand,aber das macht Selensky jedes Mal so er will halt noch etwas Präsident spielen

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