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    Über 25 Millionen Euro bei Ermittlungen im Fall von movie2k.to beschlagnahmt

    AFP
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    Deutschland,

    Mehrere Monate nach der Festnahme zweier mutmasslicher Köpfe hinter dem deutschen Raubkopienportal movie2k.to haben die Behörden bei ihren noch immer laufenden Ermittlungen mehr als 25 Millionen Euro beschlagnahmt.

    Eine symbolische Bitcoins-«Münze»
    Eine symbolische Bitcoins-«Münze» - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Betreiber von Raubkopierplattform gibt illegal verdiente Bitcoins heraus.

    Der Betrag stamme aus den illegalen Betrieb der Internetplattform und sei in der Digitalwährung Bitcoins angelegt gewesen, teilte die sächsische Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag in Dresden mit. Einer der beiden Beschuldigten habe das Geld freiwillig herausgegeben.

    Der Mann wolle zur «Schadenswiedergutmachung» beitragen, hiess es weiter. Laut Generalstaatsanwaltschaft handelt es sich bei ihm um den mutmasslichen Programmierer von movie2k.to und einen der beiden Hauptbetreiber des Portals, das fast 900.000 Raubkopien von Filmen und Fernsehserien und einen Streamingdienst dafür angeboten hatte. Er war im November zusammen mit einem Immobilienunternehmer aus Berlin gefasst worden, der für die Betreiber Geldwäsche betrieb.

    Die beiden Männer kooperierten mit der Justiz und unterstützen die Suche nach dem weiterhin flüchtigen zweiten Hauptbetreiber, hiess es weiter. Sie seien «umfassend geständig». In diesem Zusammenhang habe der mutmassliche Programmierer zudem freiwillig die Bitcoins herausgegeben, in die er seine früheren Einnahmen aus dem Betrieb der Internetplattform seit 2012 in grossem Massstab investiert habe.

    Movie2k.to gehörte nach Angaben der Behörden mehrere Jahre lang zu den weltweit führenden illegalen Internetportalen für Raubkopien. Die Plattform wurde bereits 2012 abgeschaltet, also mehr als sechs Jahre vor der Festnahme der Verdächtigen. Auf deren Spur führten intensive Ermittlungen von Experten von Polizei und Steuerfahndung.

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