Triumph der Socken in Badeschlappen

DPA
DPA

Deutschland,

Weisse Socken in Badelatschen - was vor einigen Jahren noch als völlig geschmacklos galt, scheint nun bei jungen Männern im Trend zu liegen.

Voll im Trend: Sneaker und Badelatschen mit weissen Tennissocken. Foto: Alexander Blum
Voll im Trend: Sneaker und Badelatschen mit weissen Tennissocken. Foto: Alexander Blum - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bis vor wenigen Jahren war es der Alptraum jedes Stil-Experten: weisse Socken in Badelatschen.

Sogenannte Adiletten trage man höchstens im Schwimmbad oder nach dem Sport beim Duschen, so die Ansage.

Aber manchmal ist es gerade das Aufbegehren gegen vermeintlich eindeutige Regeln, die massenwirksam zum werden. Jedenfalls sind Badelatschen in den letzten Jahren erst vom Trash zum Luxustrend erhoben worden (Balenciaga, Gucci, Vetements, Off-White), um nun wieder zurück im Mainstream zu landen. Auf den Strassen etwa in Berlin sieht man viele junge Männer, die zu kurzer Hose weisse Sportsocken und Latschen von Lacoste, Nike oder eben Adidas tragen.

«Der Look lebt ein bisschen von der Ironie und dem Spiel mit dem Betrachter», schrieb die deutsche schon vergangenes Jahr.

Bereits vor zwei Jahren feierte der Look einen ironischen Hype in Frankreich, weil der Rapper Alrima mit «Claquettes Chaussettes» über Sandalen und Socken einen Hit hatte.

Damals schrieb das «Handelsblatt»-Jugendportal : «Angesagtes Assi-Outfit: Hersteller von Tennissocken und Badelatschen erleben gerade einen schrecklichen Hype. Immer mehr junge Leute rennen rum wie Touristen auf Malle. Schuld ist ein Rapper aus Paris.»

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

sdf
298 Interaktionen
Über ein Jahr
Egerkinger Komitee
675 Interaktionen
Aufruf zu Hass?

MEHR IN NEWS

Schaffhauser Polizei
1 Interaktionen
Schaffhausen
Geothermie
6 Interaktionen
Energie-Hoffnung
gabbar
7 Interaktionen
Für kranken Ehemann
china bayer
Pharmawachstum

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Selenskyj Merz ukraine
26 Interaktionen
Vorstoss
Oliver Pocher
37 Interaktionen
«Vollidiot!»