Touristen von hartem Lockdown in Türkei ausgenommen

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    Die Türkei geht ab Donnerstag in einen knapp dreiwöchigen harten Lockdown – Touristen sind aber von Ausgangsbeschränkungen ausgenommen.

    ARCHIV - Ein Tourist trägt einen Mund-Nasen-Schutz und hält einen Regenschirm während er von der Süleymaniye-Moschee über die Stadt blickt. (Archivbild) Foto: Emrah Gurel/AP/dpa
    ARCHIV - Ein Tourist trägt einen Mund-Nasen-Schutz und hält einen Regenschirm während er von der Süleymaniye-Moschee über die Stadt blickt. (Archivbild) Foto: Emrah Gurel/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Emrah Gurel

    Das Wichtigste in Kürze

    • Touristen im Land waren bereits zuvor von Ausgangsbeschränkungen am Wochenende nicht betroffen.

    Die Türkei geht ab Donnerstag in einen knapp dreiwöchigen harten Lockdown - Touristen sind aber von Ausgangsbeschränkungen ausgenommen. Das geht aus einem in der Nacht zu Dienstag veröffentlichten Erlass des Innenministeriums hervor.

    Touristen im Land waren bereits zuvor von Ausgangsbeschränkungen am Wochenende nicht betroffen. Die Türkei mit ihren rund 84 Millionen Einwohnern kämpft seit Wochen mit hohen Corona-Fallzahlen.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Lockdown am Montag angekündigt. Von Donnerstag 19.00 Uhr bis zum 17. Mai um 5.00 Uhr dürfen die Türken nur noch aus triftigen Gründen auf die Strasse, wie etwa zum Einkaufen. Ausserdem schliessen alle nicht notwendigen Geschäfte.

    Von den Schliessungen nicht betroffen sind etwa logistische Betriebe und solche, die für die Produktion wichtig sind, wie das Innenministerium nun mitteilte. Einige Berufsgruppen seien zudem von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen, etwa Mitarbeiter des Gesundheitswesens oder Arbeiter in der Produktion oder auf dem Bau. Reisen zwischen Städten sind zudem nur mit Ausnahmegenehmigung möglich.

    Am Montag lag die offizielle Zahl der Neuinfektionen bei rund 37 000 Fällen, vor knapp zwei Wochen hatte das Gesundheitsministerium sogar noch mehr als 60 000 tägliche Neuinfektionen gemeldet. Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan Mitte April mussten deswegen bereits Cafés und Restaurants schliessen und auf Lieferservice umstellen. Erdogan hatte am Montag gesagt, Ziel sei, die Zahl der Neuinfektionen auf weniger als 5000 Fälle pro Tag zu reduzieren.

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