Vier von zehn Berufstätigen trinken im Arbeitsalltag zu wenig.
Ein Glas wird mit Wasser gefüllt
Ein Glas wird mit Wasser gefüllt - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Frauen erreichen empfohlene Trinkmenge seltener als Männer.

Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) und des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung erreichen fast 40 Prozent der Befragten die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Trinkmenge von etwa anderthalb Litern pro Tag nicht. Stress, Vergesslichkeit und Zeitnot sind demnach häufige Gründe.

Von den weiblichen Beschäftigten kommen 45 Prozent nicht auf die empfohlenen eineinhalb Liter, bei den Männern sind dies 33 Prozent. Für die Studie wurden zwischen 2018 und 2021 mehr als elftausend Beschäftigte aus 43 Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen befragt.

Bereits 2019 hatte eine Forsa-Umfrage für die TK gezeigt, dass Berufstätige vor allem aufgrund von Stress (52 Prozent), Vergesslichkeit (77 Prozent) und Zeitnot (56 Prozent) zu wenig trinken. Wird der Flüssigkeitsbedarf des Körpers dauerhaft nicht gedeckt, steigt der Kasse zufolge das Risiko für Übergewicht, Herzkreislauf- und Darmerkrankungen.

Mehr zum Thema:

Krankenkasse Stress Studie