Mit fast keinen Regeln feierten tausende Menschen in Madrid den Jahreswechsel. Restriktionen würden nichts bringen, so die Regionalpräsidentin.
Madrid
Feuerwerk über der Puerta del Sol in Madrid. - Keystonbe

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund 7000 Personen feierten Silvester auf der Puerta del Sol in Madrid.
  • Weil sie nicht bringen würden, gab es trotz steigender Corona-Zahlen kaum Einschränkungen.
  • Kurz vor Mitternacht assen die Spanier traditionell zwölf Trauben.

Trotz der rapide steigenden Corona-Infektionszahlen hat die traditionsreichste Silvester-Massenparty Spaniens in Madrid nach der Zwangspause im vergangenen Jahr wieder stattgefunden. Rund 7000 Menschen begrüssten auf dem Platz Puerta del Sol dichtgedrängt und bei Riesentrubel das neue Jahr. Wegen der Pandemie war die zulässige Teilnehmerzahl um circa 60 Prozent reduziert worden.

Nennenswerte Einschränkungen gab es sonst in der spanischen Hauptstadt nicht. «Grosse Restriktionen bringen nichts», hatte Madrids Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso dieser Tage wieder betont. Die Lage in den Krankenhäusern sei total unter Kontrolle.

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Madrider warten auf der Puerta del Sol gebannt auf das neue Jahr. - Keystone

Die 7000 Menschen auf dem Platz im historischen Zentrum der Hauptstadt und Millionen vor den TV-Schirmen warteten gespannt auf die entscheidenden Glockenschläge von der Uhr des Madrider Rathausturmes.

Der Tradition folgend verspeisten sie dann kurz vor Mitternacht zu jedem der zwölf, alle drei Sekunden hallenden Glockenschläge eine Traube – und dachten dabei an Wünsche für das neue Jahr.

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