Stromausfall in Berlin: Ist das Bekennerschreiben eine Fälschung?
Nach dem mutmasslichen Anschlag in Berlin mehren sich Zweifel an der Echtheit des Bekennerschreibens zum Stromausfall.

Nach dem massiven Stromausfall in der deutschen Hauptstadt Berlin wachsen die Zweifel am Bekennerschreiben der sogenannten Vulkangruppe. Die Authentizität des Schreibens sei noch nicht abschliessend geklärt, teilte die Bundesregierung mit, wie die «Tagesschau» berichtet.
Das Schreiben haben nach Angaben vier deutsche Medien erhalten. Die «Tageszeitung», als eines davon, zweifelt öffentlich an der Urheberschaft der Vulkangruppe.
Der Text sei nicht über die üblichen Adressen bei der Zeitung angekommen. Manche Formulierungen wirkten wie von einer KI oder aus dem Kyrillischen übersetzt.
Behörden mit geteilter Einschätzung
Der Verfassungsschutz untersuche nun die Echtheit des Schreibens in einem zweiten Schritt, meldet das «Handelsblatt».
Es würden unterschiedliche Dinge geprüft, um zu einer abschliessenden Bewertung zu kommen. Die Frage sei, ob das Schreiben zu den Akteuren der Gruppe passe oder auf andere Urheber hindeute.
Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft und die Polizei gehen laut «evangelisch.de» acht erfolgversprechenden Hinweisen auf die Urheber nach.
Stromausfall: Tausende weiter ohne Versorgung
Der Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde ereignete sich am 3. Januar 2026. Zunächst waren rund 45'000 Haushalte und über 2200 Unternehmen ohne Strom.
Am Dienstag waren noch rund 25'500 Haushalte ohne Strom, wie die «Tageszeitung» meldet. Die Bundesanwaltschaft prüft die Übernahme der Ermittlungen.

Es ist der am längsten andauernde Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg. Mit der vollständigen Wiederherstellung der Versorgung wird für Donnerstagnachmittag gerechnet.
















