Wie bereits letztes Jahr: Die Menschen in Strassburg und Umgebung müssen an Silvester ihne Böller und Raketen auskommen.
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Ein Feuerwerk. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Menschen in der Strassburg müssen dieses Jahr Silvester ohne Raketen feiern.
  • Das Verbot gilt zwischen dem 1. Dezember und dem 3. Januar.

Die Menschen in Strassburg und in der weiteren Umgebung sollen in diesem Jahr ohne Böller und Raketen Silvester feiern. Aus Sorge vor Ausschreitungen, Unfällen und Corona-Gefahren verbot die zuständige Präfektur am Dienstag im gesamten französischen Département Bas-Rhin Verkauf und Gebrauch von Feuerwerkskörpern.

Das Verbot gilt den Angaben zufolge zwischen dem 1. Dezember und dem 3. Januar. Erlaubt bleibt professionell veranstaltetes Feuerwerk.

Böller-Verbot bereits im vergangenen Jahr

Für die Menschen im Elsass ist es nicht das erste Silvester ohne private Böllerei: Schon im vergangenen Jahr galt im Bas-Rhin ein Verbot, nachdem es 2019 an Silvester zu massiven Ausschreitungen gekommen war. Damals zündeten Randalierer in Strassburg mehr als 200 Autos an, nach Angaben der Präfektur wurden Feuerwehrleute mit Böllern und Raketen angegriffen.

Als weiteren Grund für das Verbot nannte die Präfektur schwere Unfälle: An Silvester 2020 etwa starb demnach ein 25-Jähriger nach einem Unfall mit einem Feuerwerkskörper in einer Gemeinde südlich von Strassburg. Wegen der Corona-Pandemie müssten ausserdem Menschenansammlungen unterbunden werden, hiess es.

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