Start der Salzburger Festspiele mit Traditions-Stück «Jedermann»

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Österreich,

Mit dem Traditions-Stück «Jedermann» haben die Salzburger Festspiele begonnen. Auf dem stimmungsvollen Domplatz spielte unter freiem Himmel erneut Philip Hochmair die Hauptrolle.

Das Traditions-Stück «Jedermann» vom Sterben eines reichen Mannes eröffnet seit mehr als 100 Jahren die Salzburger Festspiele. (Archivbild)
Das Traditions-Stück «Jedermann» vom Sterben eines reichen Mannes eröffnet seit mehr als 100 Jahren die Salzburger Festspiele. (Archivbild) - Keystone/APA/APA/BARBARA GINDL

An seiner Seite hatte Hochmair mit der 33-jährigen Roxane Duran («Das weisse Band», «Marie Antoinette») als Buhlschaft eine neue Partnerin.

Hugo von Hofmannsthals allegorisches Theaterstück über das Sterben eines reichen Mannes läutet seit mehr als 100 Jahren das hochkarätige Festival ein. Die Inszenierung des Kanadiers Robert Carsen wird nun in der dritten Saison gezeigt.

2400 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten den knapp zweistündigen «Jedermann». Das Stück wird in diesem Jahr insgesamt 15 Mal aufgeführt. Alle Vorstellungen sind ausverkauft.

Bis Ende August stehen 208 Opern-, Theater- und Konzertaufführungen in Salzburg auf dem Programm. Zu den diesjährigen Highlights gehören eine Neuinszenierung von Bizets Oper «Carmen», sowie Theater-Uraufführungen der Literaturnobelpreisträger Peter Handke («Schnee von gestern, Schnee von morgen») und Elfriede Jelinek («Unter Tieren»). Der Verkauf der knapp 218'000 Tickets laufe hervorragend, heisst es aus dem Festivalbüro.

Die Festspiele stehen im Zeichen des Umbruchs. Nach den Querelen um Ex-Intendant Markus Hinterhäuser wird die diesjährige und nächste Ausgabe von der Kulturmanagerin und ehemaligen Burgtheater-Chefin Karin Bergmann geleitet. Sie bleibt bis 2027. Danach muss der Top-Kulturposten neu besetzt werden. Auch finanziell steht das Festival vor grossen Herausforderungen. Der geplante Ausbau der Festspiel-Infrastruktur soll 519 Millionen Euro kosten.

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