Starmer kritisiert Musk: Schürt Spaltung im Land

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Der britische Premierminister Keir Starmer hat US-Multimilliardär Elon Musk ungewöhnlich scharf für dessen Einmischung im Mordfall Henry Nowak kritisiert. Der Tesla-Gründer habe «versucht, Spaltung zu schüren», sagte Starmer vor Reportern. Er fügte hinzu: «So sind wir nicht in Grossbritannien».

    Keir Starmer
    Starmer trat nach rund zwei Jahren als britischer Premierminister zurück und hinterliess eine politisch gespaltene Labour-Partei. (Archivbild) - keystone

    Musk hatte in den vergangenen Tagen mehrfach auf seiner Social-Media-Plattform X umstrittene Beiträge zu der Kontroverse um den Mord an dem 18-jährigen Studenten Nowak im englischen Southampton geteilt.

    Rechtspopulistische Politiker und Rechtsextremisten in Grossbritannien sehen den Fall als angeblichen Beleg dafür, dass Bemühungen zur Bekämpfung von Rassismus in Grossbritannien bei der Polizei inzwischen zu einer Benachteiligung der weissen Mehrheitsbevölkerung führen. Liberale und Linke wittern dahinter eine Kampagne mit rassistischem Hintergrund.

    Nowak war im Dezember vergangenen Jahres in der südenglischen Stadt Southampton niedergestochen worden. Die Polizei schenkte jedoch dem Täter Glauben, der behauptete, rassistisch beleidigt worden zu sein und sich als Opfer darstellte. Die schweren Verletzungen Nowaks waren zunächst nicht sichtbar. Seine Beteuerungen, er sei niedergestochen worden und könne nicht atmen, wurden ignoriert. Ihm wurden Handschellen angelegt, als er bereits im Sterben lag.

    Starmer wollte nach Angaben seines Sprechers Angehörige Nowaks noch am Donnerstag im Regierungssitz 10 Downing Street empfangen.

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    Kommentare

    User #6156 (nicht angemeldet)

    Bringt einfach Euer Land wieder in Ordnung.

    User #3793 (nicht angemeldet)

    Was immer man von Musk auch halten mag: Dafür hat Starmer ganz allein gesorgt, nur nicht nur das. Aber man kann ja mal versuchen, seine Schuld auf andere zu schieben........ Starmer, Merz und Macron: Das dilettantische, sich an die Macht klammernde Trio, wird es noch schaffen, seine jeweiligen Länderkomplett an die Wand zu fahren.

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