Starlink gewinnt in Europa neue Einsatzfelder
Starlink soll künftig sowohl Flugreisen als auch Mobilfunkverbindungen verbessern. Mehrere Unternehmen treiben entsprechende Projekte bereits voran.

Wizz Air will ab 2027 Hochgeschwindigkeitsinternet über Starlink schrittweise in seine Flugzeugflotte integrieren. Die Fluggesellschaft wäre damit die erste europäische Billigairline mit einem solchen Angebot für Passagiere.
Reisende sollen dadurch auch in grosser Flughöhe auf eine stabile und leistungsfähige Internetverbindung zugreifen können. Alle neu ausgelieferten Flugzeuge der Airline sollen künftig mit der entsprechenden Technologie ausgestattet werden.
Wie «Informat.ro» berichtet, betrachtet Wizz Air die digitale Konnektivität als wichtigen Bestandteil moderner Flugreisen. Die Zusammenarbeit soll Millionen Passagieren einen durchgängigen Zugang zum Internet während des Fluges ermöglichen.
Starlink im Luftverkehr gefragt
Auch andere Fluggesellschaften beschäftigen sich derzeit mit satellitengestützten Lösungen für ihre künftigen Bordverbindungen. Dabei prüfen die Unternehmen unterschiedliche Anbieter und technische Konzepte für ihre Flotten.
Finnair führt derzeit Gespräche mit Starlink sowie einem Satellitendienst des Technologiekonzerns Amazon. Eine endgültige Entscheidung über die künftige Ausstattung der Flugzeuge wurde bislang noch nicht getroffen.
«MarketScreener» zufolge soll ein Konzept für die zukünftige Bord-Konnektivität noch im Laufe dieses Jahres vorliegen. Damit könnte sich der Wettbewerb um leistungsfähige Internetverbindungen im Luftverkehr weiter intensivieren.
Ausbau über die Luftfahrt hinaus
Die Technologie soll künftig nicht nur in Flugzeugen, sondern auch im Mobilfunkbereich eingesetzt werden. Vor allem in Regionen mit schwacher Netzabdeckung werden neue Einsatzmöglichkeiten für Satellitenverbindungen geprüft.

Die Deutsche Telekom plant ab Anfang 2028 eine direkte Verbindung zwischen kompatiblen Smartphones und Satelliten. Dadurch sollen bestehende Funklöcher geschlossen werden, wenn kein herkömmliches Mobilfunknetz verfügbar ist.
Wie «Finanztrends» berichtet, setzt die Telekom dabei auf ihre bestehende Kooperation mit Starlink. Auch Vodafone und O2 arbeiten bereits an eigenen Konzepten für satellitengestützte Mobilfunkdienste.












