Im Hochsommer auf den Berg - das geht. Allerdings nicht unvorbereitet. Der Deutsche Alpenverein rät zu funktionaler Kleidung, speziellen Routen und frühem Aufstehen.
Bei hochsommerlichen Temperaturen sollten Wanderer genug Wasser und die richtige Kleidung bei sich haben.
Bei hochsommerlichen Temperaturen sollten Wanderer genug Wasser und die richtige Kleidung bei sich haben. - Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Hitze sollten Wanderer nord- und westseitige Anstiege bevorzugen und früh starten.

Anstrengende Abschnitte einer Tour sollten schon vor der Mittagshitze erledigt sein, rät der Deutsche Alpenverein DAV.

Wichtig: Auf passende Bekleidung achten. Sie sollte funktional sein, also Feuchtigkeit ableiten, sowie Temperaturunterschiede ausgleichen. Sonnenbrille, Kopfbedeckung, eine Windjacke und ein Wechselshirt gehören zur Basisausrüstung.

Je höher die Route, desto mehr UV-Strahlung sind Wanderer ausgesetzt. Sonnencreme muss vor der Tour aufgetragen und dann regelmässig nachgecremt werden. Auch lange, luftige Kleidung schützt.

In Notlagen den Rettungsdienst informieren

Und schliesslich: auf ausreichend Flüssigkeit achten. Nicht warten, bis das Durstgefühl einsetzt, rät der DAV. Wasser und isotonische Getränke sind hierfür gut geeignet. Wichtig sind ausserdem regelmässige Pausen.

Auch, um das Wetter im Blick zu behalten: Je heisser es ist, desto häufiger kann es zu Wärmegewittern kommen. Das Wetter sollte deshalb bereits einige Tage vorher, kurz vor dem Start und während der Tour genau beobachtet werden. Ein Wetterumschwung in den Bergen kann sehr schnell und lokal erfolgen.

Geraten Wanderer in eine Notlage, ob durch Hitze oder Gewitter, sollten sie einen Notruf (112) absetzen.

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