Selenskyj: Tote nach russischen Raketenangriffen

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Ukraine,

Bei weiteren russischen Raketen- und Drohnenangriffen sind in der Ukraine mindestens zwei Menschen getötet worden.

Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. (Archivbild) - keystone

«Das Hauptziel des Angriffes waren Energieanlagen in Kiew, Odessa und Dnipro», teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit. Mehr als zehn Menschen seien verletzt worden. Schäden habe es auch in den Gebieten Charkiw, Donezk, Cherson und im Umland von Kiew gegeben. Besonders in der Hauptstadt Kiew sei die Situation schwierig. «Viele Wohnhäuser sind ohne Fernwärme», schrieb der Staatschef.

Selenskyj ermahnte die Teilnehmerstaaten des Nato-Waffenkaufprogramms PURL zu schnelleren Zahlungen. «Am effektivsten gegen russische ballistische Raketen sind eben Patriot-Systeme.» Raketenlieferungen für diese Systeme seien jeden Tag nötig.

Laut Selenskyj setzte Russland bei den jüngsten Angriffen 219 Kampfdrohnen und 25 Raketen ein. Den Grossteil habe man unschädlich machen können, «doch leider nicht alle», schrieb er.

Das russische Militär bestätigte nach Meldungen russischer Agenturen Angriffe mittels Kampfdrohnen und Raketen. Dabei seien ein Militärflugplatz, von der ukrainischen Armee genutzte Transportinfrastruktur und Armeestützpunkte angegriffen worden.

Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion.

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