Wallis sieht sich als resilienter Kanton in einem unsicheren Umfeld
Unter dem Titel «Ein resilienter Kanton in einem unsicheren Umfeld» hat der Walliser Staatsrat am Donnerstag sein aktualisiertes Regierungsprogramm veröffentlicht. Darin sind knapp 80 vorrangige Massnahmen und Projekte aufgeführt.

In einem unsicheren wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld und angesichts zunehmender Risiken, darunter einer erhöhten Gefährdung durch Naturgefahren, gelte es, die Widerstandsfähigkeit des Kantons zu stärken, schrieb der Walliser Staatsrat dazu am Donnerstag.
«Unser Kanton ist zudem mit einer Häufung von Risiken konfrontiert», heisst es in der Einleitung zum Regierungsprogramm. Das Wallis sei beispielsweise ganz besonders betroffen durch Naturgefahren, wie die Katastrophe von Blatten gezeigt habe.
Der Kanton müsse bereit sein, um im Krisenfall rasch und angemessen reagieren zu können. Das sei eine Pflicht, wie die jüngste Tragödie in Crans-Montana auf grausame Weise vor Augen geführt habe. Der Staatsrat sei in Gedanken bei den Opfern dieser tragischen Ereignisse und ihren Angehörigen.
Das Wallis könne sich aber auf seine zahlreichen Stärken stützen und so ein Ort bleiben, an dem es sich für alle gut leben lasse. Von den aufgeführten vorrangigen Massnahmen und Projekten werden einige bereits umgesetzt wie eine digitale Strategie für die Bildung, die koordinierte Bewältigung von Naturgefahren oder die weitere Sanierung von Altlasten.
Das Regierungsprogramm enthält auch neue Projekte. Dazu gehören unter anderem die Ausarbeitung einer kantonalen Strategie in den Bereichen Wohnen und Sucht und der Wiederaufbau der Kantonsstrassen in Blatten und Lourtier.






