Selenskyj kündigt baldigen Besuch bei Trump an

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Ukraine,

Ein Treffen am 28. Dezember in Trumps Residenz Mar-a-Lago gilt als wahrscheinlich. Selenskyj pocht auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

Selenskyj geht nach dem Eklat im Weissen Haus auf Trump zu.
Selenskyj geht nach dem Eklat im Weissen Haus auf Trump zu. - Mystyslav Chernov/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Selenskyj kündigte ein baldiges Treffen mit Trump zur Ukraine-Friedenslösung an.
  • Das Treffen könnte am 28. Dezember in Trumps Residenz Mar-a-Lago stattfinden.
  • Selenskyj stellte einen 20-Punkte-Plan mit Nato-ähnlichen Sicherheitsgarantien vor.

Im Ringen um eine Friedenslösung für die Ukraine hat Staatschef Wolodymyr Selenskyj für die kommenden Tage einen Besuch bei US-Präsident Donald Trump angekündigt.

«Bis Neujahr kann noch viel entschieden werden», schrieb Selenskyj in den Netzwerken Telegram und X. Einen genauen Termin nannte er nicht.

Sein Chefunterhändler Rustem Umjerow habe ihn über die jüngsten Kontakte mit den Amerikanern unterrichtet. «Wir verlieren keinen einzigen Tag. Wir haben ein Treffen auf höchster Ebene mit Präsident Trump in nächster Zukunft vereinbart», schrieb Selenskyj.

Die Kiewer Zeitung «Kyiv Post» berichtete unter Berufung auf diplomatische Quellen, dass das Treffen am 28. Dezember in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Florida stattfinden könnte.

Intensive diplomatische Anstrengungen

Die diplomatischen Anstrengungen, Russlands seit fast vier Jahren dauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden, haben sich in den vergangenen Wochen verstärkt.

Trump will ein Kriegsende erreichen. Sein Verhandlungsteam aus dem Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kuschner sprach intensiv mit den ukrainischen Unterhändlern. Selenskyj telefonierte am Donnerstag ebenfalls mit Witkoff und Kushner.

Glaubst du an ein Ende des Ukraine-Kriegs im neuen Jahr?

Für zwei Tage im Dezember verlagerte sich die Diplomatie auch nach Berlin, damit waren die Europäer beteiligt. Moskau war jeweils durch russisch-amerikanische Kontakte einbezogen.

Selenskyj machte 20-Punkte-Plan öffentlich

Nachdem der Friedensplan lange Zeit geheim gehalten wurde, ging Selenskyj an Heiligabend mit einem 20 Punkte umfassenden Plan an die Öffentlichkeit. Er sieht unter anderem Sicherheitsgarantien für sein Land vor, die der Beistandsklausel aus Artikel 5 des Nato-Vertrags ähneln.

Die russischen Reaktionen auf die Verhandlungen an verschiedenen Orten waren jeweils verhalten. Ein Hauptstreitpunkt ist weiterhin, dass Moskau die nicht vollständig eroberten Gebiete Donezk und Luhansk im Donbass beansprucht. Die ukrainische Armee verteidigt sich dort und will die Gebiete nicht räumen.

Kommentare

User #3759 (nicht angemeldet)

Laut Sergei Iwanow, dem Stabschef des Kremls, sind die korruptesten Bereiche in Russland (in Bezug auf Haushaltskorruption) Gesundheitswesen und Bildung, Wohnungswesen und kommunale Dienstleistungen. Im Vergleich dazu nennen unabhängige Experten des RBC-Magazins die Strafverfolgungsbehörden (einschließlich der Verkehrspolizei) als die korrupteste Sphäre in Russland, gefolgt von Gesundheits-, Bildungs-, Wohn- und Kommunaldienstleistungen sowie des Sozialversicherungsdienstens. Auf Regierungsebene sind die fünf wichtigsten Bereiche der Korruption dagegen: Regierungsverträge und das gesamte Beschaffungswesen der Staatsspitze, Ausstellung von Genehmigungen und Zertifikaten, die Strafverfolgungsbehörde, Landverteilung und urbane Organisation und das Bauwesen.

User #6021 (nicht angemeldet)

Putin ist nicht dumm und immer strategisch gut.

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