EU

    Sechs EU-Staaten wollen Drogenhandel über ihre Häfen stoppen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Bei einem Treffen von sechs EU-Staaten im belgischen Antwerpen stand der internationale Drogenhandel über Westeuropas grosse Häfen im Fokus der Gespräche.

    europa
    Antwerpen und Rotterdam sind die grössten Einfuhrhäfen von Kokain in Europa. (Archivbild) - Peter Dejong/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sechs EU-Staaten haben beim Treffen im Antwerpen über organisierte Kriminalität beraten.
    • Dabei stand im Fokus der internationale Drogenhandel über Westeuropas grosse Häfen.
    • Die Kriminalität in Zusammenhang mit dem Drogenmilieu nahm stark zu.

    Die Innenminister aus sechs EU-Staaten haben bei einem Treffen im belgischen Antwerpen am Montag über die Überprüfung von See-Containern und andere Aspekte der organisierten Kriminalität beraten. Im Fokus der Gespräche stand der internationale Drogenhandel über Westeuropas grosse Häfen. Belgien ist seit einigen Jahren einer der wichtigsten Umschlagplätze für Drogen in Europa.

    Zugleich nahm die Kriminalität in Zusammenhang mit dem Drogenmilieu stark zu. Durch gemeinsames Handeln wollen die sechs Staaten verhindern, dass Kriminelle ihre Aktivitäten bei steigendem Fahndungsdruck an einen anderen Hafen verlegen.

    «Einfallstore» für Drogenschmuggel schliessen

    Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser sprach sich dafür aus, die «Einfallstore» für Drogenschmuggel zu schliessen. Beteiligt waren auch Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden.

    Bei einer Razzia gegen die süditalienische 'Ndrangheta waren im Mai etwa 150 mutmassliche Mafiosi in mehreren Ländern festgenommen worden, auch in Deutschland. Mehr als hundert Verdächtige wurden allein in Italien verhaftet.

    Der deutsche SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler sagte nach der Razzia damals, die 'Ndrangheta sei verantwortlich für eine «Kokain-Schwemme» in Deutschland.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    malchin
    6 Interaktionen
    4,3 Tonnen
    Stockholm
    Quickline
    19 Interaktionen
    Tipps für den Alltag

    MEHR IN NEWS

    Handyverbot
    1 Interaktionen
    Pilotversuch
    2 Interaktionen
    Bachs
    binance
    Washington/Berlin
    Raoul Peck
    3 Interaktionen
    Bern

    MEHR EU

    Mark Carney
    44 Interaktionen
    Montreal
    Kanada EU
    11 Interaktionen
    Montreal/Brüssel
    23 Interaktionen
    Montreal/Brüssel
    Eufor Soldaten
    14 Interaktionen
    Rom/Sarajevo

    MEHR AUS BELGIEN

    merz von der leyen
    18 Interaktionen
    Brüssel
    1 Interaktionen
    Brüssel
    22 Interaktionen
    Brüssel
    Wahl Israel
    12 Interaktionen
    Nach Wahl in Israel