Schweizer Stiftung für Minenräumung setzt Ukraine-Aktivitäten aus

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Die Schweizerische Stiftung für Minenräumung (FSD) setzt ihre Feldaktivitäten in der Ukraine aus, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten. Diese arbeiten jedoch weiterhin von den Büros in Slowjansk und Mariupol aus, wie die Nichtregierungsorganisation (NGO) am Dienstag in Genf mitteilte.

    Kiew Ukraine Krieg
    Die umstrittene Gedenkstätte soll in Kiew geschaffen werden. - epa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die FSD beteiligt sich seit mehreren Jahren an der Minenräumung in der Nähe der Waffenstillstandslinie - der sogenannten Kontaktlinie - im Osten der Ukraine zwischen von Regierungstruppen und russischen Separatisten gehaltenen Gebieten und warnt die Bevölkerung vor der Gefahr von Minen.

    Dort wird auch ein Projekt zur Unterstützung der Bildung in Konfliktgebieten durchgeführt.

    Die NGO rief alle ihre Teams für die kommenden zwei Wochen in ihre Büros in Slowjansk und Mariupol auf militärisch von der Ukraine kontrolliertes Gebiet zurück. Insgesamt sind 53 Mitarbeiter, darunter etwa 20 Minenräumer, in dieser Region beschäftigt.

    «Einige Aktivitäten wurden unterbrochen, andere angepasst», betont der stellvertretende Einsatzleiter Alex van Roy. Es wurde ein Dispositiv beschlossen, «um schnell reagieren zu können, falls sich die Situation verschlechtern sollte».

    Drei Minenräumteams, die zu den beiden Büros zurückbeordert wurden, zäunten potenziell verminte Bereiche ein. Die Präventionskampagnen werden nun online durchgeführt. FSD-Direktor Hansjörg Eberle sagte: «Wir hoffen, dass wir unsere Aktivitäten so schnell wie möglich wieder aufnehmen können, sobald die Situation es zulässt.»

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