Parlament

Schweizer Parlament denkt über ständige Vertretung in Brüssel nach

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Belgien,

Schweizer Parlamentsmitglieder wollen die Beziehungen zum EU-Parlament stärken und künftig in Brüssel vertreten sein.

EU-Flaggen in Brüssel
Die Beziehungen zum EU-Parlament wollen Schweizer Parlamentsmitglieder stärken und künftig in Brüssel vertreten sein. (Archivbild) - afp

Schweizer Parlamentsmitglieder wollen die Beziehungen mit dem Europäischen Parlament stärken. Mit der allfälligen Umsetzung der neuen bilateralen Verträge soll das Schweizer Parlament in Zukunft in Brüssel vertreten sein.

Wie diese Vertretung aussehen könnte, sei noch nicht definiert. Es sei noch zu früh, um über Details zu sprechen, sagte Nationalrat Laurent Wehrli (FDP/VD) am Donnerstag in Brüssel vor Schweizer Journalisten. Als Präsident leitet er die Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats (APK-N), die am Mittwoch und Donnerstag in Brüssel weilte.

Die Vertretung solle dazu dienen, dass das Parlament auf Gesetzesänderungen nicht lediglich reagieren, sondern diese auch antizipieren könne. In dieser Hinsicht sei der Austausch mit einem Mitarbeiter der norwegischen Parlamentsdienste interessant gewesen. Norwegen verfügt über eine solche Dienststelle beim Europäischen Parlament.

Schweizer Parlamentarier diskutieren über bilaterale Verträge

Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier trafen in Brüssel europäische Parlamentsmitglieder aus verschiedenen Ausschüssen. Im Zentrum der Gespräche seien die neuen bilateralen Verträge gestanden. Dabei habe die Delegation aus Bern viele Fragen zum Schweizer Genehmigungsprozess beantwortet, sagte die Vizepräsidentin der APK-N, Nationalrätin Sibel Arslan (Grüne/BS), am Medienanlass.

Weiter hätten Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der weiteren europäischen Institutionen wie dem Rat, der Kommission oder dem Aussendienst stattgefunden. Dabei wurden über die Schweiz-EU-Beziehungen hinaus geopolitische Herausforderungen besprochen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #1295 (nicht angemeldet)

Bleiiiiibt fern von dem irrenhaus...unser kasperli theater ist in bern

User #6103 (nicht angemeldet)

Aber hoffentlich doch, es geht nicht an, dass alle Firmen und Länder ihre Lobbyisten in Brüssel haben und die Schweiz steht nebenan und beklagt sich. Zumal wir mit den neuen Verträgen zusätzliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in der EU haben werden.

Weiterlesen

Ursula von der Leyen
30 Interaktionen
Europaparlament

MEHR IN NEWS

2 Interaktionen
Palma
Ceuta
16 Interaktionen
Hitze
wallis
Bettmeralp
5 Interaktionen
Chur GR

MEHR PARLAMENT

Yves Donzallaz
2 Interaktionen
Lausanne
3 Interaktionen
Tel Aviv
Ukraine Präsident Wolodymyr Selenskyj
8 Interaktionen
Ukraine
israel
Tel Aviv

MEHR AUS BELGIEN

brügge
10 Interaktionen
Premiere missglückt
europa
19 Interaktionen
Brandgefahr wächst
Inflation
3 Interaktionen
Luxemburg
Temu
7 Interaktionen
Brüssel/Dublin