Die Auswirkungen der Überschwemmungen in Griechenland sind gross. Die Schweiz hat nun angekündigt, Unterstützung zu leisten.
Griechenland Überschwemmung
Zerstörte Autos, die von den Wassermassen an den Strand getragen wurden. Starke Regenfälle haben in Griechenland für Überschwemmungen mit verehrenden Folgen gesorgt. - sda - Keystone/Eurokinissi via ZUMA Press Wire/Eurokinissi

Die Schweiz unterstützt als erstes Land Griechenland bei der Bewältigung der Überschwemmungen in der Region Thessalien. Sie passt dazu ihren bereits laufenden Hilfseinsatz zu diesem Zweck an.

Ab Freitag würden mit drei Super-Puma-Helikoptern der Armee Personen und Material transportiert, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstagabend mit.

Schweizer Helfer hatten die griechischen Behörden bis anhin bei der Bekämpfung von Waldbränden unterstützt. Das Schweizer Team besteht weiterhin aus über 20 Angehörigen des Armee-Berufskorps und drei Experten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH).

Viele Löscheinsätze bereits erfolgreich abgeschlossen

Die entsprechenden Löscheinsätze im Gebiet um Alexandroupolis im Nordosten Griechenlands seien inzwischen erfolgreich abgeschlossen worden, schrieb das EDA. Die Brände seien unter Kontrolle, auch weil die Temperaturen teils gesunken seien.

Innert fünf Tagen absolvierten die drei Helikopter aus der Schweiz den Angaben zufolge Löschflüge von insgesamt 24 Flugstunden. Dabei hätten sie rund 250'000 Liter Wasser abgeworfen.

Die Schweizer Helfer werden laut EDA bis Sonntag in Griechenland bleiben. Die Rückkehr des Teams ist für Montag geplant.

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